VIDEOAKTIV-Newsletter Nr. 870 – Praxistest: Manfrotto One – Perfekt für Foto und Video?
Geschätzte Leserin, geschätzter Leser,
das Manfrotto One ist vor allem eines: überraschend günstig. Denn lediglich 620 Euro kostet die Aluminium-Variante inklusive Stativkopf und auch das Carbon-Stativ ist mit 800 Euro für ein ausgewachsenes Videostativ der Profi-Klasse ziemlich preiswert. Da kommen selbst die Nachbau-Spezialisten aus Fernost preislich nicht mit. Mit zentral verriegelten Beinen, der sogenannten Einhand-Bedienung, zeigt man sich offensichtlich von Sachtlers Flowtech-Stativen inspiriert, tritt aber bewusst nicht in Konkurrenz zur Konzernschwester. Man nimmt viel mehr die Flowtech-Klone ins Visier, für die in diesem Test das YC Onion Pineta Peak als Vergleich herhalten muss. Es bietet für einen Bruchteil des Preises eines Flowtechs (Pineta Peak: 860 Euro mit Neiger) ähnliche Eigenschaften. Doch allein auf den günstigen Preispunkt abzielen ist zu kurz besprungen – entsprechend erhebt Manfrotto den Anspruch mit dem One nicht nur Filmschaffende, sondern auch die vielen Fotografen anzusprechen, die inzwischen auch im Videosegment unterwegs sind. Die klare Ansage lautet: Das Manfrotto One ist ein Hybrid-Stativ für Foto und Video. Um es hier vorwegzunehmen: Auf diese Idee sind auch schon andere gekommen – so eben auch YC Onion, die zum Pineta Peak optional eine Mittelsäule anbieten, mit der sich das Stativ zum Fotostativ umbauen lässt. Der entscheidende Vorteil des Manfrotto One: die Mittelsäule ist direkt im Stativ integriert. Wie das funktioniert und wie sich das Stativ in unseren Drehtagen am Set geschlagen hat, und für wen das Stativ dann wirklich passt – das berichten wir in unserem ausführlichen Test.
Die Woche war geprägt von Updates: Sony hat den Autofokus der Alpha 1 überarbeitet, Mavis liefert FilmKits für seine iPhone-App und Atomos macht die Ninja-Modelle fit für die Fujifilm GFX Eterna 55. Tatsächlich spannend ist der Weg von Adobe, die mit Hilfe von Chat GPT ihre durchaus komplexen Programme für Einsteiger öffnen wollen: Künftig kann man Bilder und Layouts per Text-Prompt bearbeiten.
Die Antigravity A1 geistert schon eine Weile als Ankündigung durchs Web – doch jetzt kommt die 360-Grad-Drohne von der Insta360-Sub-Marke zu Preisen zwischen 1400 bis 1700 Euro. Antigravity liefert seine A1 zusammen mit der Antigravity Vision-Brille und dem Griff-Controller.
Zum Schluss noch in eigener Sache: Ja, endlich sieht der Newsletter wieder so aus, wie er gehört – unsere News unten sind wieder mit Headline, Bild und Text, was etwas mehr Probleme bereitet hat, als wir dachten. Wir freuen uns natürlich, wenn Ihr Kollegen und Freunde und prinzipiell alle Filmschaffenden dazu animiert unseren Newsletter ebenfalls zu lesen. Fleißiges Teilen und Weiterleiten ist ausdrücklich erwünscht. Wir bedanken uns für Eure Geduld uund Treue und sagen wie immer …
... bleib einfach dran
Ihr VIDEOAKTIV-Team
