Sony rollt bis Mai Firmware-Updates für Venice 2, Burano, FX6 und FR7 aus
Zur diesjährigen VSC Expo in London bringt Sony Firmware-Updates für diverse Kameras ihrer Cine-Serie mit, welche nach und nach im Laufe des Halbjahres erscheinen werden. Die FX6 bekommt dabei den „BIG6“-Bildschirm und Blackmagic RAW-Ausgabe über HDMI.
Den Anfang macht das Topmodell Venice 2, deren Firmware-Version 4.1 noch in diesem Monat erscheinen soll. Dieses beinhaltet die Aufzeichnung der maximalen Moiré-Warnstufe in den Metadaten sowie die Speicherung des horizontalen Einstellwerts im Venice Extension System Mini, dem optionalen Verlängerungs-System für die Kino-Kamera. Neu gestaltet wurde außerdem der EL Zone System-Bildschirm, ein Art Falschfarben-Belichtungsanzeige für die Arbeit mit Log-Formaten.
Ebenfalls in diesem Monat soll die Firmware-Version 4.0 für die PTZ-Wechselobjektivkamera FR7 erscheinen, welche dann OpenTrackIO unterstützt. Dieses sei, so Sony, „Standard für die Kameraverfolgung bei der virtuellen Produktion“ und ist als offenes Format gestaltet. Dahinter steht die SMPTE RIS OSVP-Gruppe, welche damit die Echtzeitsynchronisation und Ausgabe von Tracker-, Objektivinformationen, Kameraaufnahmedaten und Positionsdaten ermöglicht. Die Tracking-Daten werden dann via Ethernet an die Unreal-Engine übermittelt.
Im März will Sony die Firmware-Version 6.0 für die FX6 ausrollen, deren Hauptbestandteil zum einen der „BIG6“-Bildschirm ist, ein aus Kinokameras bekannter Übersichtsbildschirm über Bildwiederholrate, ISO, Verschluss, Blende, ND-Filter, Weißabgleich und Look. Zum anderen erhält die Kamera die Möglichkeit, Blackmagic RAW über HDMI auszugeben. Filmschaffende können dann mittels angeschlossenem Monitor respektive Aufnahmegerät dieses RAW-Format aufzeichnen und weiterverarbeiten. Ferner enthält die neue Firmware ein neues Layout für das Display mit schwarzen Balken sowie Unterstützung für den „HLG Light“-Aufnahmemodus.
Zwischen FX6 und Venice 2 ist die Burano, deren Firmware-Update auf die Version 3.0 im Mai den Update-Reigen abschließt. Neben der Unterstützung für den „HLG Light“-Aufnahmemodus und einer verbesserten Sichtbarkeit für die Colour-Peaking-Anzeige beinhaltet die neue Firmware-Version Unterstützung für 5,8K-Aufnahmen im 6:5-Format für anamorphe Vollformatobjektive sowie einen Aufnahmemodus mit 3,8K-Auflösung und bis zu 120p im S35-Crop. Außerdem gibt Sony der Kamera S700P-Befehlskompatibilität für FPS, Farbsättigung und Verschluss, wobei letzteres nicht für Winkel und Auto-Verschluss funktioniert.
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Bildquellen: Sony |