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Praxistest: Agfaphoto Realimove MC3X –günstiger DJI Osmo Pocket-Klon - Bauweise, Auflösungen und Formate

| Jonas Schupp

Seite 2 von 4: Bauweise, Auflösungen und Formate

AUSSTATTUNG UND BAUWEISE

Geliefert wird die Realimove MC3X in einer wertigen Stoffschale, die Platz für Kamera und Zubehör bietet. Dieses ist mit einem Ladekabel leider spartanisch ausgefallen, zumindest einen Standfuß hätten wir uns gewünscht. So bleibt es bei der „nackten“ MC3X, deren auffälligstes Merkmal der 3,5-Zoll-Touchscreen ist. Deutlich größer als beim DJI-Vorbild, lässt er sich ebenso ins Querformat drehen und offenbart damit vier Pfeil- sowie eine Bestätigungstaste. Weitere Bedienelemente findet man an den Seiten: Links Tasten für Infrarotsicht und Belichtungssperre, rechts den Anschalter, die Aufnahmetaste und eine kleine Zoomwippe – zu dieser kommen wir jedoch später.

Über den USB-C-Anschluss wird die Kamera geladen, darunter ist eine 3,5mm-Miniklinkenbuchse für Lavalier-Mikofone. 

AUFLÖSUNGEN UND FORMATE

In der Kamera arbeitet ein Sony IMX317-Sensor, der gemäß Datenblatt 1/2,5 Zoll groß ist und 8,29 Megapixel besitzt. Das reicht genau für 4K-UHD-Auflösung, wobei die MC3X als einzige Bildwiederholungsrate 30p anbietet. 30 und 60p sind drin, wenn man die Auflösung auf 2,7K herunterschraubt. In Full-HD und dem mittlerweile antiquierten HD sind dann 120, 60 und 30 Bilder pro Sekunde drin. Die gleichen Auflösungen und Bildwiederholungsraten sind im Zeitraffermodus auswählbar, wobei die Kamera Aufnahmeabstände zwischen einer Sekunde und einer Minute anbietet. Anders sieht es bei der Zeitlupe aus: Hier bietet Agfaphoto lediglich Full-HD und HD mit vierfacher Zeitlupe an. Gespeichert wird immer auf eine microSD-Karte. Dass man im Fotomodus neben Bildern mit acht Megapixeln auch solche mit zehn, 14 und 20 machen kann, ist letztendlich nicht mehr als künstliches Aufbohren der Eigenschaften. Wir verweisen hier gerne auf unseren Ratgeber zu diesem Thema.

Agfaphoto Realimove MC3X MenueDas Menü ist etwas verwirrend und offensichtlich maschinell übersetzt worden. Dadurch wird beispielsweise „Pre-Recording“ zu „Vor dem Rekord“.

Praxis und Bildeindruck
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Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
AgfaPhoto, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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