Praxistest: DJI Osmo Action 6 im Vergleich zu Ace Pro 2 und Hero 13 - Bedienung und Fazit
| Jonas Schupp
Seite 5 von 5: Bedienung und Fazit
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BEDIENUNG
Die DJI Mimo App ist komfortabel und erlaubt nicht nur die Fernsteuerung, sondern bietet auch eine anständige Vorschau mit verkraftbarer Verzögerung - nur schade, dass DJI auf die Registrierung der App besteht.
FAZIT
DJI weiß Prioritäten zu setzen und bietet mit der Osmo Action 6 nun eine Actioncam ohne Hitzeproblematik. Dafür verzichtet man bewusst auf eine werbewirksame höhere Aufnahmeauflösungen, bietet aber in 4K eine Zeitlupe-fähige Bildrate bis 120p und eine Akkulaufzeit in Spielfilmlänge – schon das sind alles Argumente für diese Actioncam. Doch DJI setzt mit der variablen Blende einen weiteren Akzent, der zu einer sichtbar besseren Bewegungsauflösung führt. Der neue Sensor hat sehr offensichtlich einen höheren Dynamikumfang, so dass zumindest im Modus mit D-Log M die Bildqualität der Osmo Action 6 in diesem Tripple am meisten überzeugt.
Damit wäre der Testsieg schon fast geklärt – doch bei der Bildstabilisierung muss sich DJI geschlagen geben. Hier beweist besonders GoPro mit der schon über ein Jahr alten Hero 13 immer noch seine Überlegenheit.
Das eigentliche Ärgernis bei DJIs Osmo Action 6 ist jedoch die lästige Registrierung, die DJI zur Pflicht erhebt und damit ein Produkt verkauft, bei dem man sich bei DJI anmelden und Nutzungsbedingungen zustimmen muss. Es gibt (ganz im Gegensatz von Drohnen) keinerlei Begründung eine gekaufte Actioncam ohne Registrierung unbrauchbar zu machen! Genau das macht aber DJI, denn es ist nur fünfmaliges Einschalten ohne Registrierung erlaubt – anschließend nimmt die Kamera nicht mehr auf. Wir kritisieren das schon lange – doch offensichtlich interessiert das den Hersteller aus China nicht. Sei es drum – bei uns kostet das den Kauftipp.
+ sehr gute Bildqualität
+ einstellbare Blende
+ lange Akkulaufzeit
- Zwang zur Registrierung
DATEN
DATEN UND TESTERGEBNISSE
| Hersteller | DJI | |
| Modell | Osmo Action 6 Adventure Combo | |
| Preis | 479 Euro (Adventure Combo) diverse Bundles verfügbar |
|
| Abmessungen | 7.3 x 4.8 x 3.3 cm | |
| Gewicht | 192 g | |
| Internet | DJI.com | |
| DATEN | ||
| Aufzeichnungsformate | UHD (120/100/60/50/30/25/24p), Full-HD (120/100/60/50/30/25/24p) | |
| max. Datenrate | 180 Mbit/s | |
| Codecs (Dateiformate) | H.265, H.264 | |
| Max. Abtastung intern | 4:2:2, 4:2:0 (10 Bit, 8 Bit) | |
| Aufnahmemedien | intern, Micro-SDXC | |
| Bildwandler/Auflösung | 1/1.1 Zoll/38,5 Megapixel | |
| BILDQUALITÄT max. 44 Punkte | 33,8/sehr gut | |
| Outdoor | sehr gut | |
| Indoor | sehr gut | |
| Lowlight | gut | |
| Bildberuhigung | sehr gut | |
| Aufnahmewinkel (min - max.) | 120 - 155 Grad | |
| TON max. 7 Punkte | 6,5/hervorragend | |
| Tonaufnahme | stereo | |
| Mikrofonanschluss | drahtlos | |
| Tonqualität | sehr gut | |
| AUSSTATTUNG max.23 Punkte | 18,7/sehr gut | |
| GPS-Empfänger/Bluetooth/WLAN | ○/•/• | |
| Akkufach/Zusatz-Akku | •/• | |
| Anschlüsse | USB-C | |
| USB-C Speicher (intern/Karte) | 50 GB/Micro-SD | |
| Spritzwasserschutz | • | |
| wasserdicht/Tiefenangabe | •/20 Meter | |
| Unterwassergehäuse | ○ | |
| Objektiv drehbar | â—‹ | |
| Überkopfkorrektur | manuell/automatisch | |
| LED-Leuchte | optional | |
| Intervall-Fotofunktion | • | |
| Aufnahmeloop | • | |
| Pre-Recording | 15 Sek. | |
| Lieferumfang | magnetische Halterung | |
| BEDIENUNG max.26 Punkte | 20,5/sehr gut | |
| Bedienungsanleitung | nur digital, vollständig, verständlich | |
| Akkulaufzeit | 93 Minuten | |
| Akku-Ladezustand | in Prozent | |
| Fernbedienung | optional und via App | |
| Smartphone-App | DJI Mimo | |
| Touch-Dsplay | • | |
| Status/Kontroll-Display (Diagonale) | •/• (6,3 cm) | |
| Ein-Tasten-Aufnahme | • | |
| gut erkennbare Record-Funktion | • | |
| Menüstruktur | übersichtlich und logisch | |
| Fernsteuermöglichkeit | sehr gut | |
| Tasten/Handhabung | gut bedienbar (auch mittels Gesten-/Sprachsteuerung) | |
| Urteil max.100 Punkte | sehr gut 79,5 | |
| Preis/Leistung | sehr gut | |
Seite
Autor: | Joachim Sauer |
Bildquellen: | DJI, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU |
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