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Fender übernimmt Presonus: DAW und Interfaces unter neuem Namen

| Jonas Schupp

Gitarrenhersteller Fender dringt in den Pro Audio-Sektor vor übernimmt Presonus. Mit der Digital Audio Workstation (DAW) Studio Pro und dem Audio-Interface Quantum LT 2 wurden auf der NAMM 2026 erste Produkte angekündigt.

Studio Pro ist dabei die aktuelle Version der bekannten Studio One-DAW, neu dabei sind die Gitarren- und Bassverstärker-Plugins Mustang Native Guitar und Rumble Native Bass. Eine verbesserte Oberfläche soll effizienteres Arbeiten ermöglichen, eine dedizierte Kanalansicht schafft Überblick über alle Parameter eines Kanals. Natürlich ist auch Künstliche Intelligenz mit an Bord: mit dem Audio-to-Note-Assistent soll das Programm Ton in Midi-Noten konvertieren können, während die ein weiterer Assistent Lieder in vier Stem-Spuren aufteilen können soll. Auch die integrierten Slicing- und Sample Editing-Werkzeuge Sample One und Impact will Fender verbessert haben. Die allumfassende Hub-Plattform MyPreSonus heißt nun MyFender und soll auch Nutzende von Fender-Gitarren, -Verstärkern und -Effekten. Preislich liegt Studio Pro bei 200 Euro für die Dauerlizenz, 100 Euro für das Upgrade und 150 Euro für das Crossgrade von der Demoversion. Dazu bietet Fender ein Abomodell für 20 Euro monatlich oder 180 Euro jährlich.

Studio One heißt jetzt Studio Pro und bekommt unter anderem neue Gitarren- und Bassverstärkermodelle.

Ein laut Fender günstiges Audio-Interface ist das Quantum LT 2 mit USB-C-Schnittstelle. Dieses besitzt zwei Eingangsknäle, wobei ersterer ein reiner Instrumentenkanal mit 6,3mm-Klinkeneingang ist, während zweiterer mit XLR/Klinke-Kombieingang ausgestattet ist. Den Ausgang bilden zwei symetrische TRS-Buchsen. Regler für Haupt- und Eingangssignal sowie den Kopfhörerpegel bilden die Einstellmöglichkeiten, für Streaming und Content Creation unterstützt das Interface Loopback-Audio, der sogenannte „Mixer Mode“ ermöglicht Mischen ohne Computer oder DAW. 149 Euro verlangt Fender für das Quantum LT 2, welches ab sofort verfügbar ist.

Günstig, kompakt und mobil soll das Quantum LT 2 sein und damit vor allem Einsteiger ansprechen.