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BVFK kritisiert: ProSiebenSat.1 senkt EB-Honorare
BVFK kritisiert: EB-Honorare von ProSiebenSat.1 gesunken
Der Kameraleuteverband erhebt konkrete Vorwürfe gegen eine aktuelle Vergabe und will neben dem Gespräch nun auch rechtliche Möglichkeiten prüfen.
Der Bundesverband der Fernsehkameraleute (BVFK) kritisiert die aktuelle Ausschreibungs- und Vergütungspraxis von ProSiebenSat.1 für freie Teams der elektronischen Berichterstattung. Nach Schilderungen betroffener Dienstleister habe das Medienunternehmen zunächst Preise und Konditionen verschiedener Anbieter abgefragt. Anschließend seien die Anbieter aufgefordert worden, ihre aus Sicht des Auftraggebers zu hohen Angebote nochmals zu prüfen; danach habe ProSiebenSat.1 sogenannte Bestpreise beziehungsweise Vergleichswerte vorgegeben. Der BVFK hält diese Konditionen für wirtschaftlich nicht tragfähig und sieht darin zusätzlichen Druck auf kleine Produktionsdienstleister. Konkrete Angebotsbeträge von ProSiebenSat.1 nennt der BVFK zwar nicht, doch verweist der Verband aber auf seine Umfrage 2025/26, zu der wir schon eine ausführliche Meldung gemacht haben. Nach Darstellung des BVFK trafen sich Vertreter des Verbandes zunächst persönlich mit ProSiebenSat.1 in München und vereinbarten Punkte für einen weiteren Austausch. Beim digitalen Folgetermin rund sechs Wochen später sei ihnen jedoch mitgeteilt worden, dass Verträge zu den neuen (niedrigeren) Konditionen bereits abgeschlossen seien und aus Sicht des Medienunternehmens kein weiterer Gesprächsbedarf bestehe.
ProSiebenSat.1 hat neue Honorare für EB-Teams vereinbart und dabei nach Darstellung des BVFK die Preise gedrückt, was angesichts der allgemein steigenden Preise zu prekären Situationen bei freien Mitarbeitern führen kann.
Der Verband kritisiert, damit seien während eines aus seiner Sicht laufenden Dialogs Fakten geschaffen worden. Er fordert transparentere Vergabeverfahren, nachvollziehbare Konditionen und Gespräche auf Augenhöhe. Zugleich will der BVFK mit betroffenen Kameraleuten Vertragsgrundlagen und Daten auswerten und prüfen, ob angebotene oder gezahlte Vergütungen angesichts der eingeräumten Nutzungsrechte und der tatsächlichen Kosten urheberrechtlich angemessen seien. Wir haben ProSiebenSat.1 um eine Stellungnahme gebeten, doch wir bekamen lediglich die gundsätzliche Aussage zurück: „Zu Gesprächen sowie Vertragskonditionen zwischen ProSiebenSat.1 und unseren Partnern oder Dienstleistern äußern wir uns öffentlich nicht.“
Der Fall berührt damit auch die jüngere Bemühungen des Bundesverbands der Filmkameraleute um das FiB-Siegel: Es soll unternehmerisch organisierte Freiberuflichkeit dokumentieren, wobei die neue Auseinandersetzung mit ProSiebenSat.1 dokumentiert, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dieser Selbstständigkeiten zunehmen schwieriger werden.
Der BVFK versucht mit einem eigenen Siegel Stabilität in den Markt zu bekommen und will seinen Mitgliedern damit ein Argument in den Vertragsverhandlungen an die Hand geben. Wir haben hier bereits darüber berichtet.
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| Bildquellen: KI-generiert |
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Antigravity A1: Herbstaktion reduziert Bundle- und Zubehörpreise
Antigravity A1: Herbstaktion reduziert Bundle- und Zubehörpreise
Vom 5. bis 18. Oktober reduziert Antigravity Akkus, A1-Pakete und ausgewähltes Zubehör; das Standard-Bundle erhält 25 Prozent Rabatt.
Antigravity gewährt im eigenen Onlineshop bis zum 18. Oktober 2026 gestaffelte Rabatte auf die 360-Grad-Drohne A1 und Zubehör. Das Standard-Bundle ist um 25 Prozent reduziert, während für Explorer- und Infinity-Bundle jeweils 20 Prozent Nachlass gelten. Einzelne Standard-Flugakkus werden 15 Prozent günstiger angeboten; bei Dreierpaketen aus Standard- beziehungsweise Hochkapazitätsakkus beträgt der Abschlag 20 Prozent. Ebenfalls um 20 Prozent sinken laut Hersteller die Preise ausgewählter Zubehörteile. Für Filmer unterscheiden sich die Pakete vor allem bei der Energieversorgung: Im Standard-Bundle steckt ein Standardakku, das Explorer-Bundle ergänzt drei Standardakkus und eine Ladestation, das Infinity-Bundle setzt auf drei Hochkapazitätsakkus und fügt einen Quick Reader hinzu. Alle drei Pakete enthalten die A1, die Vision-Brille, den Griff-Controller, einen Transportkoffer und Ersatzpropeller; Explorer und Infinity bringen zudem eine Tragetasche mit. Das Standard-Bundle kostet während der Aktion 1.049 Euro, das Explorer-Bundle 1.279 Euro und das Infinity-Bundle 1.359 Euro. Die Angebote sind im deutschen Antigravity-Onlineshop bestellbar und gelten bis einschließlich 18. Oktober 2026.
Die Kameratechnik Antigravity A1 kommt von Insta360, die zum gleichen Konzern gehören wie der noch junge Drohnenhersteller.
Im VIDEOAKTIV-Praxistest zeigte die A1 klare Stärken, denn die beiden 1/1,28-Zoll-Sensoren zeichnen in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde auf; dadurch bleibt beim nachträglichen Reframing genügend Auflösung für eine weitgehend verzerrungsfreie 4K-Ausgabe. 5,2K mit 60p eignet sich als Kompromiss für bewegte Motive, verlangt für 4K aber mehr Nacharbeit. Positiv fielen die auch bei kräftigem Wind stabile Bildruhe, die nachvollziehbare Bewegungssteuerung und der mit rund 75 Dezibel vergleichsweise zurückhaltende Geräuschpegel auf. Abstriche gibt es beim fehlenden Log-Profil, bei der Bedienung durch die Brillenmenüs und bei der rückwärtigen Hinderniswarnung, die im Test spät reagierte. Mit Standardakku waren praktisch rund 20 Minuten Flugzeit erreichbar; bei starkem Wind blieben gut 15 Minuten. Der größere Akku verlängert die Flugzeit, hebt das Gewicht jedoch auf knapp 300 Gramm und führt in die C1-Klasse – sprich man benötigt einen Kenntnisnachweis. Unabhängig vom Akku verlangt der Flug mit der Vision-Brille im Freien eine zweite Person als Beobachter. Den vollständigen VIDEOAKTIV-Test finden Sie hier.
Was die Antigravity A1 kann zeigen wir in unserem Testvideo.
Weiterführende Links:
Antigravity A1 im Test: Der 360-Grad-Angriff auf DJI
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Link zum Hersteller: Antigravity A1
| Bildquellen: Antigravity |
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Most-Voted-Apps-Award: DaVinci Resolve gewinnt
Most-Voted-Apps-Award: DaVinci Resolve gewinnt
DaVinci Resolve liegt beim ersten Foto-&-Video-Voting von Most Voted Apps vorn. Die junge Plattform liefert dabei ein kleines Stimmungsbild.
DaVinci Resolve hat den ersten monatlichen Community-Award der neuen Plattform Most Voted Apps gewonnen. Bei der Abstimmung für September 2026 belegte die Schnitt- und Postproduktionssoftware von Blackmagic Design mit acht positiven und keiner negativen Stimme Platz eins in der Kategorie Foto & Video. Dahinter folgen der Windows-Bildbetrachter IrfanView mit sieben positiven und einer negativen Stimme sowie CapCut mit fünf positiven und einer negativen Stimme. Weitere sieben Anwendungen, darunter VLC, iMovie und Paint.NET, führt die Plattform als Nominierte. Most Voted Apps ist erst am 15. September 2026 gestartet und stellt seine Ranglisten aus direkten Auf- und Abwertungen der Nutzer zusammen. Downloadzahlen, Store-Platzierungen und redaktionelle Tests sollen die Reihenfolge laut Betreiber nicht bestimmen. Für den ersten Award standen mehr als 200 Foto- und Video-Apps zur Wahl. Dass die kostenlose Ausgabe von DaVici Resolve trotz kommerzieller Konkurrenz gewinnt, passt zum Profil vieler Creator; aus den niedrigen absoluten Stimmenzahlen lässt sich jedoch keine repräsentative Marktposition ableiten - auch wenn diese unbestritten derzeit domminierend ist.
Mit noch recht wenig Userbeteiligung hat DaVinci Resolve die erste Bewertung bei der jungen Plattform gewonnen. Most Voded Apps will sein Ranking allein auf den Bewertungen der Community aufbauen.
Der Award bildet den Stand einer noch sehr jungen Community ab. Most Voted Apps plant monatlich wechselnde Kategorien und hat für Oktober eine Runde zu Dienstprogrammen gestartet. Hinter der Plattform steht mit Stephan Ehrmann ein uns nicht unbekannter Medienprofi, der bisher bei heise/c´t in verantwortlicher Position gearbeitet hat. Mit der News wollen wir dem geschätzten Kollegen gerne etwas weiterhelfen, damit die Anzahl der Votes zunimmt.
Weiterführende Links:
dobe auf der IBC 2026: Interview zu den neuen KI-Features
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Link zum Hersteller: Most Voted Apps
| Bildquellen: Website Moste Voted Apps |
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Imaging World inspired by photokina: Festival zieht 2027 nach Köln
Imaging World inspired by photokina: Festival zieht 2027 nach Köln
Die Imaging World wechselt 2027 von Nürnberg nach Köln. Koelnmesse übernimmt die Veranstalterrolle, Ringfoto bleibt zentraler Partner.
Die Imaging World bekommt ab 2027 einen neuen Standort und einen erweiterten Namen. Vom 24. bis 26. September 2027 soll das Festival erstmals als Imaging World inspired by photokina auf dem Gelände der Koelnmesse stattfinden. Koelnmesse und Ringfoto gaben den Wechsel während der TIPA World Awards Ceremony auf der diesjährigen Imaging World in Nürnberg bekannt. Eine Neuauflage der photokina sei die Imaging World jedoch ausdrücklich nicht, die Veranstaltung bleibe ein eigenständiges Format, welches gemeinsam von Koelnmesse und Ringfoto weiterentwickelt werde. Die Koelnmesse übernimmt ab 2027 die Veranstalterrolle und bringt ihre Messeinfrastruktur sowie internationale Branchenkontakte ein, Ringfoto bleibt nach den beiden Nürnberger Ausgaben als zentraler Partner beteiligt und soll seine Verbindungen zu Industrie und Fachhandel sowie Bestandteile des bisherigen Konzepts beisteuern. Zum Festival gehören eine klassische Ausstellung mit Interaktionsmöglichkeiten ebenso wie ein Workshop- und Seminarprogramm
Die Imaging World zieht nach Köln um und tritt damit in die Fußstapfen der alten Photokina-Messe, wobei Ausrichtung und Themenbreite gleichbleiben sollen.
Inhaltlich bleibt Fotografie ein Schwerpunkt, das Spektrum umfasst aber auch Video, Audio und weitere Technik für die Content-Produktion. Für Köln stellen die Partner außerdem ausgewählte Fotowalks und Community-Angebote im Stadtgebiet in Aussicht. Welche Unternehmen 2027 teilnehmen und wie das konkrete Bühnen-, Workshop- und Seminarprogramm aussieht, ist noch offen. Auch zu Hallenbelegung, Teilnahmebedingungen und Buchungsmöglichkeiten liegen bislang keine Angaben vor. Die Imaging World inspired by photokina ist vom 24. bis 26. September 2027 auf dem Gelände der Koelnmesse geplant. Programm, teilnehmende Unternehmen und Ticketangebote wollen die Veranstalter später veröffentlichen.
Weiterführende Links:
Objektivtest: Nikon Nikkor 70–200 mm 1:2,8 VR S II – ein echtes Allround-Telezoom
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Link zur Veranstaltung: Imaging World
| Bildquellen: Koelnmesse/Imaging World |
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Hamburg Open 2027: drei neue Themenbereiche, Ticketverkauf gestartet
Hamburg Open 2027: drei neue Themenbereiche, Ticketverkauf gestartet
Die Fachmesse erweitert ihr Programm um KI, Kamera- und Lichttechnik sowie Corporate Video. Zudem ist der Ticketverkauf mit Frühbucher-Rabatt sind bis Ende November gestartet.
Die Hamburg Open erweitert ihr Programm 2027 um drei neue Bereiche für Künstliche Intelligenz, Filmpraxis und Unternehmensvideos. In der „AI Zone“ sollen Besucher KI-Anwendungen für Produktion, Postproduktion und Content-Erstellung erleben können, die „Cine & Camera Area“ richtet sich an Film- und Medienschaffende, die Kameras, Objektive, Licht und weiteres Production Equipment praktisch erproben möchten – Vorträge, Panels und Live-Demonstrationen sind auf einer eigenen Cine Stage geplant. Das Corporate Video Village bündelt Angebote für Unternehmen, Kommunikationsabteilungen, Producing-Teams und technische Entscheider. Damit möchte der Veranstalter neben Broadcast und Streaming auch klassische Filmproduktion und wachsende Unternehmensvideo-Workflows gezielter abdecken. Bisher wurden rund 200 Aussteller in allen Bereichen der Medienproduktionsbranche angekündigt.
Mit drei neuen Bereichen will die Hamburg Open im Januar auch KI, Filmpraxis und Unternehmensvideos näher beleuchten.
Ergänzend zu den Ausstellungsflächen sind vier Bühnen mit Vorträgen, Diskussionen, Praxisbeispielen und Masterclasses vorgesehen. Die Hamburg Open findet am Mittwoch, den 20. und am Donnerstag, den 21. Januar 2027 in Halle B6 der Hamburg Messe und Congress statt, geöffnet ist am Mittwoch von 10 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 10 bis 16 Uhr. Das Zweitagesticket kostet bis 30. November 2026 39 Euro, danach 59 Euro. Im Zweitagesticket sind alle Ausstellungs- und Programmbereiche, die vier Stages, Masterclasses sowie das Get-Together am ersten Abend mit Getränken und Snacks enthalten. Außerdem berechtigt das Messeticket an den Veranstaltungstagen zur Hin- und Rückfahrt im HVV-Netz in den Ringen A bis F.
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Adobe auf der IBC 2026: Interview zu den neuen KI-Features
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Link zum Hersteller: Hamburg Open
| Bildquellen: Hamburg Open |