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Sony Bravia-Displays: Anzeigensteuerung via KI-Blickverfolgung

Große Displays statt Papierwerbeflächen – das gehört inzwischen in Einkaufszentren zum Normalfall. Doch künftig sollen diese auf vorbeilaufende Personen reagieren und anhand deren Blicke erkennen welche Inhalte passend sind.

Dahinter steckt die von Sony entwickelte AITRIOS Edge-KI-Technologie die Bildschirminhalte mittels bildverarbeitender KI dynamisiert und der Blickrichtung der Betrachtenden anpassen kann. Diese dynamische Werbelösung soll reaktionsschnell und zielgerichtet Inhalte erstellen, die sich danach richten, wohin der Betrachter auf dem Bildschirm schaut. Sony präsentierte Auf der Digital Signage Summit Europe (DSSE) hat Sony zwei Anwendungsfälle vorgestellt: Blickerkennung und Analyse (in Zusammenarbeit mit AISS) sowie intelligente Objekterkennung (mit ScreenManager). Diese Setups dienen dem Einzelhandel dazu, personalisierte Inhalte auszulösen, um die Kundenansprache zu verbessern.

Dynamisch passende Inhalte anzeigen sollen die Sony Displays und werten dazu via KI die Blicke vorbeilaufender Personen aus.

Autor: Jonas Schupp
Bilder: Magix, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

Hands-On Sony FX2: Vollformat-Kamera für Cine-Einsteiger

Link zum Hersteller: Sony - Bravia

Aktuelle Markt-Artikel

CES 2026: Sandisk Optimus ersetzt WD_BLACK und WD Blue NVMe

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CES 2026: Sandisk Optimus ersetzt WD_BLACK und WD Blue NVMe

Auf der CES hat Sandisk seine neue Markenstrategie für SSDs im High-End-Segment verkündet, die man derzeit noch unter Western Digital- beziehungsweise WD-Logo labelt, obwohl man inzwischen getrennte Wege geht.

Die bislang unter WD_BLACK und WD Blue bekannten SSDs werden künftig unter SANDISK Optimus geführt und nach der Trennung vom Mutterkonzert Western Digital enger mit der Sandisk-Marke angebunden. SANDISK Optimus umfasst drei Produktlinien: SANDISK Optimus, SANDISK Optimus GX und SANDISK Optimus GX PRO. Damit erweitert der Hersteller sein Portfolio und will Gamer, Creator und professionellen Anwender ansprechen. Das Portfolio soll dabei eine intuitive Einordnung der Leistungsklassen bieten, so dass Kunden das für sie passende Produkt leicht finden können:

  • SANDISK Optimus ist für Content Creator und Anwender mit hohen Leistungsanforderungen hedacht. Die SSDs bieten ein optimales Verhältnis aus Geschwindigkeit, Effizienz und Preis-Leistung, so der Hersteller, der diese Produktserie zuvor als WD Blue, inklusive WD Blue SN5100 NVMe SSD vermarktet hat.

Die Produkte bleiben an für sich unverändert, doch Sandisk labelt nun unter der eigenen Marke und vollzieht damit die endgültige Trennung mit dem einstigen Mutterkonzern Western Digital.

  • SANDISK Optimus GX soll Spieler ansprechen, die besonders schnelle Ladezeiten, hohe Kapazitäten und energieeffiziente Performance wünschen. Diese Produkte wurden bisher unter WD_BLACK, inklusive WD_BLACK SN7100 NVMe SSD vermaktet.
  • SANDISK Optimus GX PRO ist das Flaggschiff des SANDISK Optimus Portfolios und die höchste Performance-Klasse. Konzipiert für Entwickler, professionelle Anwender und ambitionierte Gamer, die KI-PCs, Workstations oder High-End-Systeme bauen und kompromisslose Leistung sowie die neuesten technologischen Innovationen nutzen möchten. Auch diese Produkte wurden als WD_BLACK vermaktet wie zum Beispiel die WD_BLACK SN8100 NVMe.

Der Übergang von WD_BLACK und WD Blue zur neuen Markenidentität SANDISK Optimus beginnt ab sofort, wobei Produkte mit dem neuen Branding voraussichtlich ab der ersten Hälfte 2026 verfügbar sind. Trotz oder gerade mit dem neuen Erscheinungsbild von SANDISK Optimus will man den Ruf als Pionier der Flash-Speichertechnologie unterstreichen.

Weiterführende Links:

Drei Laptops, drei Top-Prozessoren: welcher Rechner für welchen Zweck?

Link zum Hersteller: Sandisk

Bildquellen: Hersteller

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Broadcast Solutions Group: Übernahme von PMT Professional Motion Technology

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Broadcast Solutions Group: Übernahme von PMT Professional Motion Technology

Die Broadcast Solutions Group hat die Übernahme der PMT Professional Motion Technology GmbH bekannt und will diese mit der im September übernommenen Egripment Deutschland GmbH zusammenführen.

Künftig werden die beiden Unternehmen gemeinsam unter dem Namen PMT Professional Motion Technology GmbH auftreten, wobei man die Marke Egripment mit dem niederländischen Standort, dem Rental Business und der Herstellung von Camera Support Equipment zumindest derzeit noch erhalten will. Künftig betreut PMT Professional Motion Technology mit 20 Mitarbeitenden Kunden von den bestehenden Standorten in Hamburg und Köln, wobei es mit der Übernahme der PMT eine Neuausrichtung in der Unternehmensführung gibt, denn Christian Gärtner, bisheriger Geschäftsführer und Gesellschafter der PMT, übergibt seine Verantwortung an den CEO Maximilian Breder sowie an Philip von Senden, der sich künftig als COO um Vertrieb und Marketing des Unternehmens kümmert. Gärtner soll den Übergang aber aktiv begleichten und PMT als erfahrener Berater erhalten bleiben. So will man Kontinuität und Stabilität sicherstellen. Die technische Leitung liegt künftig bei Tim Ritter und Martin Dreesbach. Tim Ritter ist weiterhin als CTO tätig und Martin Dreesbach, bisher CTO von Egripment Deutschland, wird CTIO von Egripment und PMT.  

Das Vater/Sohn-Gespann Stefan und Maximilian Breder von Broadcast Solutions sieht in der von bisher von Christian Gärtner geführten PMT (Mitte) eine Zukunft und will damit die Marktposition von PMT und Broadcast Solutions verbessern. 

Broadcast Solutions erhofft sich mit dem Zukauf eine starke Position im Bereich Special Camera Systems und definiert das Ziel die Marktposition in der DACH-Region bei Sportproduktionen, Entertainment und Live-Events auszubauen. Die weiter bestehende Rental-Division von Egripment Camera Support in den Niederlanden soll die neuen Synergien mitnutzen, wobei man es als Vorteil sieht dass es eine Produktentwicklung der Egripment Camera Support in den Niederlanden gibt. Das Engineering- und Produktionsteam soll das Rental-Geschäft mit maßgeschneiderten Lösungen und schnellem Support unterstützen. Neue Produkte sollen individuell für Rental-Anforderungen entwickelt und angepasst werden.

Weiterführende Links:

Lesertest: Nikon ZR beim Dreh für Radiosender und für Imagevideos

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Link zum Hersteller: PMT

Bildquellen: Broadcast Solutions Group

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Sony HDC-F5500V: „Urbi et orbi“ in Kinoqualität

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Sony HDC-F5500V: „Urbi et orbi“ in Kinoqualität

Vatican Media testet die Liveübertragung mit der Super-35-mm-Sensor-Systemkamera von Sony und verspricht sich damit bei einer der meistgesehenen christlichen Feierlichkeiten des Jahres eine kinematographische Bildsprache.

Die HDC-F5500V ist ein Super-35-mm 4K CMOS-Kamerasystem mit vorinstalliertem und verstellbarem ND-Filter, die nun beim feierlichen apostolischen Segen „Urbi et Orbi“ durch Papst Leo XIV. am 25. Dezember 2025 auf dem Petersplatz in Rom von Vatican Media auf die Möglichkeiten, Live-Bilder in kinoreifer Anmutung weltweiten zu übertragen getestet wird. Vatican Media – Teil des im Vatikan für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Dikasteriums für Kommunikation – will die kinematographische Bildsprache mit den technischen Anforderungen weltweiter Live-Übertragungen in Einklang bringen. Die HDC-5500V-Kameras werden in die bestehenden Übertragungsabläufe eingebunden, ohne die Struktur der internationalen Produktion zu verändern. So sollen neue Perspektiven für zukünftige Live-Übertragungen des Papstes erarbeitet und Inhalten für das audiovisuelle Archiv des Vatikans gesammelt werden.

Die HDC-F5500V steht (zumindest virtuell) schon mal an der Stelle an der sie zum Einsatz kommen soll: Vor dem Petersdom in Rom. Sie soll mit dem Super-35-Sensor besonders packende Bilder vom Weihnachtssegen einfangen. 

Sony betont, dass man auf eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Dikasterium für Kommunikation aufbaut und man so „die schrittweise Einführung modernster Technologien im Dienste der Kommunikation des Heiligen Stuhls gefördert hat.“ Im Vordergrund steht dabei die Geschichte, die Liturgie und die Botschaft des Papstes den Gläubigen und Zuschauern auf der ganzen Welt zugänglich zu machen.

Der Vatikan hat eine eigene Kommunikationsabteilung mit reichlich Equipment und stellt die weltweiten Bilder von Großveranstaltungen bereit. 

Weiterführende Links:

Lesertest: Nikon ZR beim Dreh für Radiosender und für Imagevideos

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Link zum Hersteller: Sony

Bildquellen: Sony

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OWC investiert in Strada: lokale Videodateien teilen

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OWC investiert in Strada: lokale Videodateien teilen

Strada ist ein Start-up für Medienzusammenarbeit und hat sich eine bedeutende Investition von Other World Computing (OWC) gesichert. Damit will man die Produktentwicklung des Unternehmens beschleunigen.

Strada ist eine Peer-to-Peer-Kollaborationsplattform und ermöglicht den Zugriff auf große Videodateien, diese zu teilen und zu überprüfen, obwohl diese auf lokalen Laufwerken gespeichert sind. Damit entfällt das hochladen in die Cloud – und damit ist auch klar, warum der Speicherspezialist OWC der richtige Investor ist, der ein Interesse daran hat, dass Kreative auch weiterhin Speicher vor Ort bereitzuhalten. Strada betont, dass man dank ihrer Technologie nicht auf teure und energieintensive Cloud-Abonnements angewiesen ist, um mit Kollegen an anderen Standorten zusammenarbeiten zu können. Die Peer-to-Peer-Technologie soll so leistungsstark sein, dass sie nach Meinung von OWD das Potenzial hat, kostspieligere ‚bestehende Status Quos‘ zu revolutionieren. Entsprechend will man mit der Partnerschaft die Strada-Software mit der OWC-Hardware kombinieren und verspricht, dass die Strada-Software sofort den Wert der OWC-Produkte für jeden unserer Kunden steigert. Entsprechend sollen in den kommenden Monaten gemeinsame Marketinginitiativen starten, darunter Veranstaltungen und Kooperationen in den sozialen Medien. Darüber hinaus werden beide Unternehmen einen gemeinsamen Stand auf der NAB 2026 haben.

Mit der Strada Oberfläche kann man lokal gespeicherte Videodateien an Kollegen übermitteln, ohne diese in die Cloud laden zu müssen. 

Weiterführende Links:

Praxistest Nikon ZR: die kleine RED-Cine-Kamera

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Bildquellen: Strada

Arri: Filmlook für Broadcast und Event-Liveübertragunen

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Arri: Filmlook für Broadcast und Event-Liveübertragunen

Arri steht für echte Cine-Ausrüstung und Cine-Kameras – doch der Markt ist so gewaltig in Bewegung, dass auch Arri sich Richtung Broadcast und Live-Übertragung streckt und dafür eine Kooperation mit The Helm eingeht.

The Helm versteht sich als Experte für cineastische Live-Übertragungen und High-End-Produktions-Workflows. Die Partnerschaft mit Arri ist genau genommen nicht ganz neu, sondern nur jetzt in eine passende Form gebracht, die beiden Partnern helfen soll. Denn The Helm ist schon länger der Live Solution Partner von Arri fungiert aber nun im Rahmen der neuen Partnerschaft als globaler Integrationspartner von Arri für Live-Produktionen. The Helm bietet schlüsselfertige Lösungen und soll durch Projektmanagement-Expertise überzeugen. Arri ist zudem davon überzeugt, dass sie die Einführung der Live-Broadcast-Lösungen als umfassendes Serviceangebot beschleunigt. Man will damit Content-Ersteller in den Bereichen Konzerttourneen, Live-Übertragungen, Film und Fernsehen sowie Corporate Events erreichen. The Helm bringt Erfahrung in die Zusammenarbeit ein und hat die Arri-Technologie bereits öfters erfolgreich in Projekte integriert – unter anderem das Alexa 35 Live – Multicam System. Angesichts der unter Preisdruck stehenden Branche dürfte eine echt großes Ausrollen im Broadcast-Segement ein schwieriges Unterfangen werden. 

Arri verweist darauf, dass The Helm bereits mehrfach Live-Projekte mit dem Arri Alexa 35 Live System umgesetzt hat und entsprechende Expertise mitbringt. Entsprechend hat man nun eine Partnerschaft als Systempartner geschlossen. 

Doch man verweist darauf, dass The Helm eben bereits mit „Fatal Fury: Canelo vs. Scull Pay-per-View-Boxen für die Riyadh Season, den TikTok Creator Awards Broadcast, Troye Sivan Konzerttourneen, dem Wednesday Outcast Assembly Launch Stream diverse Projekte umgesetzt hat. Das zeigt letztlich, dass man durchaus einen Markt erreichen kann, aber wohl eher ein schmales Segment an extrem hochwertig produzierten Shows und Events.

Weiterführende Links:

Test Nikon ZR: die kleine RED-Cine-Kamera

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Link zum Hersteller: Arri Alexa 35 Live

Bildquellen: Hersteller

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