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Sony Bravia-Displays: Anzeigensteuerung via KI-Blickverfolgung

Große Displays statt Papierwerbeflächen – das gehört inzwischen in Einkaufszentren zum Normalfall. Doch künftig sollen diese auf vorbeilaufende Personen reagieren und anhand deren Blicke erkennen welche Inhalte passend sind.

Dahinter steckt die von Sony entwickelte AITRIOS Edge-KI-Technologie die Bildschirminhalte mittels bildverarbeitender KI dynamisiert und der Blickrichtung der Betrachtenden anpassen kann. Diese dynamische Werbelösung soll reaktionsschnell und zielgerichtet Inhalte erstellen, die sich danach richten, wohin der Betrachter auf dem Bildschirm schaut. Sony präsentierte Auf der Digital Signage Summit Europe (DSSE) hat Sony zwei Anwendungsfälle vorgestellt: Blickerkennung und Analyse (in Zusammenarbeit mit AISS) sowie intelligente Objekterkennung (mit ScreenManager). Diese Setups dienen dem Einzelhandel dazu, personalisierte Inhalte auszulösen, um die Kundenansprache zu verbessern.

Dynamisch passende Inhalte anzeigen sollen die Sony Displays und werten dazu via KI die Blicke vorbeilaufender Personen aus.

Autor: Jonas Schupp
Bilder: Magix, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

Hands-On Sony FX2: Vollformat-Kamera für Cine-Einsteiger

Link zum Hersteller: Sony - Bravia

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Insta360: Back to School-Rabatte auf Kameras und mehr

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Insta360: Back to School-Rabatte auf Kameras und mehr

Insta360 reduziert bis Anfang September ausgewählte Action- und 360-Grad-Kameras, Gimbals sowie Zubehör für mobile Content Creator.

Insta360 bündelt zum Beginn des neuen Schul- und Studienjahres mehrere Kameras, Smartphone-Gimbals und Zubehörprodukte in einer zeitlich begrenzten Rabattaktion. Das Angebot richtet sich damit auch an Einsteiger, Vlogger und mobile Content Creator, die ihre Ausrüstung ergänzen möchten. Zur Aktion gehören unter anderem die Actionkamera Ace Pro 2, die 360-Grad-Kamera X5 (hier im Vergleichstest), die Smartphone-Gimbals der Flow-2-Serie (ebenfall gestetet) sowie die kompakte GO Ultra (Test). Hinzu kommen ausgewählte Webcams, Audioprodukte und ältere Kameramodelle. Auf der deutschen Store-Seite nennt Insta360 Rabatte von bis zu 150 Euro. Zum Abrufzeitpunkt kostet die Ace Pro 2 399 Euro (Vergleichstest), die X5 589,99 Euro, die GO Ultra 429 Euro und die Flow-2-Serie ab 135 Euro. Bei einzelnen Bundles oder Varianten können andere Preise gelten. Für die Ace Pro 2 endet die Aktion bereits am 1. September 2026. Die übrigen Back-to-School-Angebote laufen nach Angaben des Herstellers bis einschließlich 6. September 2026. Da Aktionsbestände begrenzt sein können, sollten Käufer die jeweils ausgewählte Konfiguration und den angezeigten Endpreis im Store prüfen; Versand- und Bundlebedingungen können je nach Auswahl variieren.

Grellbunt will Insta360 in erster Linie die älteren Produkte derzeit unters Volk bringen. Dabei sind aber auch Neutheiten wie das Mic Pro, das wir hier schon getestet haben.  

Weiterführende Links:

GoPro, DJI und Insta360: Wer baut die beste 360-Grad-Kamera?

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Link zum Hersteller: Insta360-Rabattaktion

Bildquellen: Insta360

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Weiterbildung: Hamburg Media School startet Professional Creator Program

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Weiterbildung: Hamburg Media School startet Professional Creator Program

Die Hamburg Media School (HMS) bietet ab dem 9. September 2026 ein neues Online-Weiterbildungsprogramm für Journalistinnen und Journalisten, Corporate Creator sowie selbstständige Content Creator an.

Das Professional Creator Program läuft bis zum 1. Dezember 2026 und gliedert sich in drei zielgruppenspezifische Tracks. In gemeinsamen Live-Sessions beschäftigt sich die Gruppe mit Visual Storytelling und Vertical Video, dem Aufbau von Reichweite und Community, rechtlichen Fragen sowie Resilienz und mentaler Gesundheit. Je nach gewähltem Track kommen Inhalte wie Steuerwissen und Trust-Driven Content, also vertrauensbildende Inhalte, hinzu. Ein Schwerpunkt liegt auf der Produktion und plattformgerechten Aufbereitung von Bewegtbildinhalten. Die Teilnehmenden sollen lernen, Vertical Videos zu planen und umzusetzen sowie bestehende Inhalte mithilfe von KI für unterschiedliche Plattformen weiterzuentwickeln. Darüber hinaus behandelt das Programm die Positionierung als Personenmarke und wirtschaftliche Fragen der Content-Produktion.

Die Hamburg Media School will Journalisten, Mitarbeiter aus Marketing-Abteilungen und beginnende Creator professionalisieren im Social Media Aufbau. (Bild: KI-generiert)

Mit der Aufteilung in drei Tracks reagiert die HMS auf die zunehmenden Überschneidungen zwischen Journalismus, Unternehmenskommunikation und Creator Economy. Der erste Track richtet sich an Medienschaffende, die Methoden aus dem Creator-Umfeld für ihre digitale Arbeit einsetzen möchten. Der zweite Track ist für Personen vorgesehen, die als Corporate Creator Unternehmen oder Marken auf digitalen Plattformen vertreten. Der dritte Track adressiert selbstständige Creator, die ihre Inhalte vermarkten und ihre Tätigkeit wirtschaftlich weiterentwickeln möchten. Die gemeinsamen Veranstaltungen sollen den Austausch zwischen den drei Tätigkeitsfeldern ermöglichen. Nach Angaben der HMS könne journalistische Erfahrung dabei ebenso einfließen wie Wissen aus Unternehmenskommunikation, Plattformökonomie und selbstständiger Content-Produktion. Zu den Mitwirkenden gehören Creatorinnen und Branchenfachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter von Google, Otto, Volkswagen und Pinterest. Im Rahmen einer Kooperation mit nextMedia.Hamburg nehmen außerdem ausgewählte Personen aus dem Förderprogramm Creator Lift teil.

Das Professional Creator Program wird vollständig online durchgeführt. Die Anmeldung ist laut Hamburg Media School bis zum 31. August 2026 möglich.

Weiterführende Links:

Gimbal-Kamera-Vergleich: DJI Osmo Pocket 4P vs. Insta360 Luna Ultra

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Link zum Hersteller: Hamburg Media School

Bildquellen: KI-generiert

KIT Karlsruhe: Testsystem mit photonischem Rechnen

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KIT Karlsruhe: Testsystem mit photonischem Rechnen

Am KIT wird ein Testsystem für photonisches Rechnen erprobt. Es soll zeigen, wie sich lichtbasierte Prozessoren in bestehende Rechnerumgebungen einbinden lassen und so höhere Leistung bei weniger Energiebedarf machbar ist.

Am Karlsruher Institut für Technologie ist ein Testsystem für photonisches Rechnen in Betrieb gegangen. Die Anlage dienst als Test, wie sich lichtbasierte Prozessoren als Ergänzung zu klassischen Hochleistungsrechnern einsetzen lassen und welche Anwendungen sich diese Eigenschaften eignen. Zudem will man herausbekommen, wie die Technologie in bestehende Recheninfrastrukturen integriert werden kann. Im Fokus stehen Anwendungen der Künstlichen Intelligenz sowie weitere rechenintensive Aufgaben, bei denen Rechenzeit und Energiebedarf eine wichtige Rolle spielen. Photonische Prozessoren verarbeiten Informationen nicht über elektrische Ströme, sondern über Lichtsignale. Nach Angaben des KIT können sie bestimmte Rechenoperationen effizienter ausführen als herkömmliche Chips.

Mit einem Testsystem erforscht das Karlsruher Institut für Technologie, ob man mit Prozessoren die mit Picht, statt mit elektrischen Signalen rechnen mehr Leistung und Effizienz hinbekommt. 

Professor Martin Frank, Direktor des Scientific Computing Center des KIT, sieht in dem Zugang zu photonischen Prozessoren neue Möglichkeiten für rechenintensive Anwendungen. Ziel sei es, klassische Rechner, Quantencomputer und lichtbasierte Systeme so zu kombinieren, dass Teilaufgaben jeweils auf der passenden Hardware ausgeführt werden. Auch Professorin Ina Schaefer vom Institut für Informationssicherheit und Verlässlichkeit KASTEL verweist auf hybride Lösungsstrategien. Komplexe Berechnungen könnten demnach auf verschiedene Hardwaretypen verteilt werden, um schneller und mit geringerem Energieeinsatz zu Ergebnissen zu kommen. Die Forschungsergebnisse sollen als Open Source verfügbar gemacht werden. Der Aufbau des Testsystems wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit rund 4,3 Millionen Euro gefördert. Die Hardware wurde im Rahmen des Quantum-Computing-Projekts QuSol beschafft und vom Stuttgarter Unternehmen Q.ANT entwickelt und gefertigt.

Weiterführende Links:

Praxistest Insta360 X6: die bessere Actioncam?

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Link zum Hersteller: KIT Karlsruhe

Bildquellen: Cynthia Ruf, KIT

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Riwit und AVMatrix: Vertiebsübernahme für Streaming und Live-Produktion

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Riwit und AVMatrix: Vertiebsübernahme für Streaming und Live-Produktion

Riwit erweitert sein Pro-AV-Portfolio und übernimmt den Vertrieb von AVMatrix. Der chinesische Hersteller bietet unter anderem Video-Switcher, PTZ-Kameras und Controller sowie Lösungen für Capture, Signalwandlung und -verteilung.

Der Regensburger Pro-AV-Distributor Riwit, bisher vor allem für den Vertrieb von Atomos bekannt, erweitert sein Sortiment um Produkte von AVMatrix. Der Hersteller entwickelt und produziert Lösungen zur Verarbeitung, Steuerung und Übertragung von Videosignalen. Zum Portfolio gehören unter anderem Video-Switcher, PTZ-Kameras und zugehörige Controller, Capture-Lösungen, Multiviewer, Signalwandler und -verteiler sowie Matrix- und Glasfasersysteme. Bei Switching, Encoding, Decoding und Signalübertragung setzt der Hersteller nach eigenen Angaben unter anderem auf FPGA-basierte Technik. AVMatrix hat seinen Sitz in Zhangzhou in der chinesischen Provinz Fujian und wurde 2016 gegründet.

Für Riwit ist die Erweiterung vor allem mit Blick auf ein möglichst durchgängiges Angebot für Fachhandel und Systemintegration interessant. Hier ist seit neustem Stephan Kexel (ehemals Vertrieb Atomos) Geschäftsführer und sieht bei AVMatrix insbesondere das Verhältnis von Ausstattung und Preis als Argument: Der Hersteller verbinde professionelle Videotechnik mit einem „sehr attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis“. Ziel sei es, den Partnern nicht nur einzelne Komponenten, sondern ein technisch aufeinander abgestimmtes Sortiment für Live-Produktion, Streaming, Broadcast und professionelle AV-Anwendungen anbieten zu können.

Riwit will die Produkte von AVMatrix in Europa etablieren. 

Weiterführende Links:

Workshop: PTZ-Studio mit Blackmagic Design ATEM Mini Pro ISO und Hyperdeck Shuttle 4K Pro

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Link zum Hersteller: AVMatrix

Bildquellen: Hersteller

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Sony reicht Kaufangebot für Tamron ein

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Sony reicht Kaufangebot für Tamron ein

Wie Reuters berichtet, umfasse das Angebot von Sony 1,2 Milliarden US-Dollar und soll den Unternehmenswert von Tamron erhöhen sowie das eigene Geschäft aufwerten.

Bereits jetzt hält Sony 15 Prozent der Anteile an Tamron, welche unlängst mit dem 12-20mm F2.8 ein neues Weitwinkel-Zoomobjektiv für E- und Z-Mount veröffentlichten. Sollte die Übernahme wie geplant erfolgen, ist unklar, ob Tamron weiter Objektive für andere Bajonette anbietet – derzeit werden neben Objektiven für Nikons spiegellosen Anschluss auch Produkte für APS-C-Kameras von Fujifilm und Canon angeboten. Andererseits kann Sony bei weiterer Entwicklung von Objektiven für die Konkurrenz dieser Land abgraben und sich vom Erfolg anderer Kameras eine Scheibe abschneiden. Der Ball liegt nun bei Tamron, welche laut eigener, kurzer Pressemitteilung das Angebot derzeit intern prüfen.

Ob Objektive wie das 35-150mm F2-2.8 in Zukunft nur noch für Sony-Kameras erscheinen, ist fraglich. Fakt ist, dass Sony an einem Kauf des Objektivherstellers interessiert ist.

Weiterführende Links:

Praxistest: DJI Osmo Pocket 4P – das Imperium schlägt zurück

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Link zum Hersteller: Tamron

Bildquellen: Tamron