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IBC-Video: Adobe Premiere Pro mit Echtzeit-Effekten und mehr KI

| Joachim Sauer

Auf der IBC hat Adobe die Integration einer neuen Effektbearbeitung in Premiere Pro 25.5 vorgestellt. Wir lassen uns die neuen Funktionen von Anton Knoblach erklären und sprechen mit dem Premiere-Pro-Spezialisten auch über die KI-Integration.

Interview:
Neuerungen bei Premiere Pro

 

Die neuen Effekte sind direkt integriert, benötigen kein zusätzliches Plug-in oder Abo und sorgen für einen schnelleren Effekt-Workflow.

Adobe verspricht Effekte ohne Renderzeiten, eine flüssigere Bearbeitung und eine reaktionsschnellere Timeline – wobei wir das im Interview mit Anotn Knoblach auch zeigen. Zum neuen Effekt-Paket gehören Überblendungen, Weichzeichner und Wischvorgänge, die sich beliebig mit Spezialeffekten wie zum Beispiel Glitch kombinieren lassen. Besonderzeit sind Effekte wie Kaleidoscope, mit dem sich simple Grafiken Leicht animieren lassen. Auch 3D-Übergänge sind dabei und zusätzliche Filter verleihen Clips ein Bokeh, Strahlen oder Glitzern.

Joachim Sauer hat Anton Knoblach auf der IBC zu den neuen Funktionen in Premiere Pro interviewt und holt sich seine Einschätzungen zu KI und Leistungsfähigkeit.

HARDWARE-BESCHLEUNIGUNG

Adobe hat Hardwarebeschleunigung für 10-Bit-4:2:2-Medien in H.264- und HEVC-Codecs auf NVIDIA Blackwell-GPUs sowie für Canon Cinema RAW Light eingeführt. Ja, wir Wissen: Natürlich ist immer die neuste Version viel Schneller. In der Realität wird die Beschleunigung nur dann wirklich wirksam, wenn man auch neuste Hardware einsetzt. Auf wirklich alten Rechnern, und damit meinen wir alle die mehr als vier bis fünf Jahre alt sind, wird man dagegen von den neusten Entwicklungen kaum profitieren. Deshalb interessieren die Mindestanforderungen von Rechnern vergleichsweise wenig – es sind die Empfehlungen, die man sich genauer anschauen sollte. Weicht die eigene Hardware inzwischen deutlich von der Empfehlung ab, wird man mittelfristig über eine Investition nachdenken müssen.

 

 
Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
Adobe, Joachim Sauer MEDIENBUREAU

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