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Praxistest: LegioAV KC50N und Z-Cam P2-R1 – alles auf Auto

| Jonas Schupp

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Mit der P2-R1 schickt Z-Cam eine vergleichsweise günstige 4K-PTZ-Kamera ins Rennen, die neue Marke LegioAV verspricht für den KC50N die Steuerung von PTZ-Kameras unterschiedlichster Hersteller. Gelingt so die Vollautomatisierung im VIDEOAKTIV-Studio?

360 Grad Kameravergleich Titel

 

IM TEST:
Z-Cam P2-R1, 2.617 Euro
LegioAV KC50N, 1.889 Euro

 

Wie sinnvoll PTZ-Kameras sind, sollte nicht erst seit unserem Test der Panasonic AW-UE150 klar sein. Die P2-R1 von Konkurrent Z-Cam bietet jedoch für ein knappes Drittel des Preises ein 18-faches Zoomobjektiv und ebenso 4K-Auflösung mit bis zu 60p. Der LegioAV KC50N verspricht zu einem ebenfalls günstigen Preis eine Steuerung von PTZ-Kameras nahezu aller aktuellen Hersteller. Beide Geräte versprechen ein autonom funktionierendes PTZ-Setup, was nicht nur günstig, sondern auch beliebig erweiterbar. Doch dazu müssen sich Kamera und Steuereinheit erstmal im Drehalltag beweisen. Wir haben beide Geräte im VIDEOAKTIV-Studio aufgebaut und drehen nun schon mehrere Wochen mit ihnen. Deshalb berichten wir – wie immer – direkt aus der Praxis.

Während der letzten Drehs waren P2-R1 und KC50N feste Bestandteile des VIDEOAKTIV-Studiosetups. Wie gut sich die Geräte dabei geschlagen haben, zeigt das Video.

ANSCHLÜSSE

Formtechnisch orientiert sich die P2-R1 am bekannten PTZ-Design. Dieses zeichnet sich natürlich nicht durch Ergonomie aus, da sie ohne Operator fest montiert zum Einsatz kommt. Alle Ein- und Ausgänge sind auf der Rückseite untergebracht, wobei die wichtigste Schnittstellen die Ethernet-Anschlüsse (LAN/PoE+ und VISCA In/Out) sein dürften, denn nur über das Netzwerk lässt dich die Kamera präzise einstellen und steuern – dazu jedoch später mehr. Praktischerweise gibt Z-Cam der Kamera einen SD-Kartenslot mit, so dass man auch direkt in der Kamera aufzeichnen kann. Signale können über HDMI als auch über 3G-SDI ausgegeben werden. Was man vermissen mag, ist ein 12G-SDI-Anschluss wie beim Panasonic-Modell und im Gegensatz zu diesem braucht die P2-R1 keinen Trennstrom, sondern kommt mit einem „normalen“, proprietären Netzteil. Das ist weniger professionell, für Einsteiger aber leichter zu verstehen und dank Schraubverriegelung ebenso sicher.

360 Grad Kameravergleich GRTypisch für PTZ-Kameras spart die P2-R1 nicht mit Anschlüssen auf der Rückseite.

Dünner fallen die Anschlüsse am KC50N aus – nicht verwunderlich, denn hier sollen keine besonders hochwertigen Bilder, sondern Steuerbefehle übertragen werden. Deshalb ist hier auch wenig überraschend ein Netzwerkanschluss dabei, welcher von RS232- und Tally-Möglichkeiten ergänzt wird. Auch USB sowie ein HDMI-Anschluss für das Kontrollbild sind mit an Bord, wobei wir diese im Test nicht nutzen mussten. 

LegioAV Z Cam Rueckseite LegioAVAuch die Anschlüsse des KC50N sind übersichtlich an der Rückseite angeordnet.

Oberfläche, Formate und Auflösungen
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Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
LegioAV/Riwit, Z-Cam, MEDIENBUREAU

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