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Praxistest: Z-Cam P2-R1 – alles auf Auto - Oberfläche, Formate und Auflösungen

| Jonas Schupp

Seite 2 von 3: Oberfläche, Formate und Auflösungen

OBERFLÄCHE

Eine echte Bedienoberfläche gibt es bei der P2-R1 nur virtuell. Dazu ruft man im Browser deren IP-Adresse auf und wird vor allem von einem großen Kontrollbild begrüßt. Auch eingespeicherte Positionen sowie ein virtueller Joystick findet man sofort, während Einstellungen im oberen rechten Fenster vorgenommen werden. Einstellungen trifft man im rechten oberen Bereich, wobei tiefergehende Änderungen im eigenen „Settings“-Tab vorgenommen werden. Diese Zweiteilung ist etwas verwirrend, außerdem wurden Änderungen nicht immer direkt übernommen. 

LegioAV Z Cam Oberflaeche Z CamDie Bedienoberfläche im Web-Interface der P2-R1 ist übersichtlich und schnell verständlich, wenn man von der Menü-Zweiteilung absieht.

FORMATE UND AUFLÖSUNGEN

Wie Eingangs genannt, schafft die PTZ-Kamera mit ihrem 1/1,3-Zoll-Sensor UHD-4K-Auflösung mit bis zu 60 Bildern in der Sekunde. Auch Full-HD ist mit denselben Bildwiederholraten möglich, wobei Z-Cam dankenswerterweise nicht zwischen NTSC- und PAL-Frequenzen trennt, sondern beide Optionen in einer Liste anbietet. Als Bildprofile stehen diverse Rec.709-Profile (Standard, Cine, High Contrast, Vivid, Concert und Gamma) sowie zwei HLG-Optionen (Normal und Vivid) zur Auswahl. Ein Log-Format wie in Z-Cams Box-Kameras ist leider nicht dabei. Trotz der Tatsache, dass PTZ-Kameras ihr Signal primär ausgeben sollen, kann die P2-R1 auch intern auf eine SD-Karte aufzeichnen. Preisbewusste Anwendende brauchen so kein Extra-Equipment, während Profis die zusätzliche Backup-Aufnahmemöglichkeit zu schätzen wissen werden. Was wir vermissen, ist ein interner ND-Filter, um beispielsweise hohe Verschlusszeiten verhindern zu können. 

LegioAV Z Cam SD KarteDer SD-Kartenanschluss garantiert eine interne Speichermöglichkeit und zusätzliche Sicherheit. 

Praxis und Fazit
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Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
LegioAV/Riwit, Z-Cam, MEDIENBUREAU

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