DaVinci Resolve 21 Beta 4: Foto- und Animations-Workflows gestrafft
Blackmagic Design überarbeitet in DaVinci Resolve 21 Public Beta 4 vor allem technische Details für Standbilder, Canon-RAW, Fusion-Animationen und KI-Werkzeuge.
Die Vorabversion zielt damit weniger auf neue Funktionen als auf einen konsistenteren Ablauf in Foto-, Schnitt- und Studio-Workflows. Auf den Seiten Edit und Cut erweitert Blackmagic zudem den Keyframe-Editor um Unterstützung für Fusion-Motion-Paths und weitere Modifikatoren. Animationskurven und verknüpfte Parameter aus Fusion-Titeln, Effekten und Makros lassen sich damit direkter in der Timeline bearbeiten. In der Studio-Version wurden außerdem AI CineFocus und die KI-basierten Beauty-Werkzeuge überarbeitet. Blackmagic spricht von einem ruhigeren Unschärfeverhalten bei geringer Tiefenschärfe und von weniger Artefakten an Kanten. Zugleich sollen Werkzeuge für Hautretusche und Face-Refinement präziser auf Gesichtsbereiche reagieren und besser mit Alpha-Ebenen zusammenarbeiten, was manuelle Maskenarbeit reduzieren kann. Hinzu kommen Unterstützung für den nativen Farbraum von Insta360 sowie Anpassungen beim DNG-Dekodieren, darunter Farbwerte und Profile-Look-Tabellen.
Auf der Photo-Seite soll die Software stabiler mit Effekten auf Einzelbildern arbeiten. Beim Skalieren oder Verschieben von Fotos mit aktivierten Resolve FX bleiben Overlays und Regler laut Hersteller präziser ausgerichtet; außerdem wurde die Transparenzverarbeitung angepasst. Parallel dazu merkt sich die Anwendung Effekt-Favoriten über Neustarts hinweg, und das Warper-Werkzeug auf Fotos wurde überarbeitet. Bei Canon-RAW-Dateien der Typen CR2 und CR3 wurde die Darstellung heller Bildbereiche angepasst. Spitzlichter sollen näher an der ursprünglichen Aufnahme bleiben. Insgesamt konzentriert sich die Public Beta 4 damit auf Korrekturen in Bildverarbeitung, Animation und KI-gestützten Werkzeugen.
Weiterführende Links:
Bildquellen: Blackmagic Design |