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Praxistest: Panasonic AW-UE150 – autonom drehen mit der Profi-PTZ-Kamera - Praxis, Verfolgung und Autofokus

| Jonas Schupp

Seite 4 von 5: Praxis, Verfolgung und Autofokus

PRAXIS

Wer seinen PTZ-Kameras feste Positionen verleiht, markiert sich am besten die jeweiligen Standorte auf dem Boden. Da der Wechsel zwischen den Positionen relativ schnell und ruckartig erfolgt, ist es hilfreich, in den Übergängen auf eine andere Kamera zu wechseln – so wird es beispielsweise bei großen Produktionen für Sport und Fernsehen gemacht. Mit PTZ-Kameras sind so unterschiedliche, genau abgestimmte Perspektiven möglich, so haben wir im Test beispielsweise eine totale und eine nahe Einstellung für die Moderation sowie eine Perspektive mit Fokus auf das Bedienpult eingespeichert. Letzteres war, da die Kamera im Zuge des Testvideos immer wieder bewegt werden musste, schon wieder ungenau – wer seine PTZ-Kameras häufig bewegt, sollte sich die unterschiedlichen Positionen deshalb ebenfalls markieren.

Wer in kleinen Studios mit PTZ-Kameras filmt, sollte auf ausladende Handbewegungen verzichten, welche diese Kameras gerne mit Nachziehen quittieren.

VERFOLGUNG UND AUTOFOKUS

Besonders interessant werden PTZ-Kameras aber durch ihre automatischen Verfolgungs- und Fokusmöglichkeiten, denn so kann man vollkommen autonom von anderen Personen drehen. Einfach Kameras einschalten, Auto-Kadrierung einstellen und ab geht’s. Das klingt nicht nur einfach, sondern ist es auch und mit Ober- oder Ganzkörperframing behält die AW-UE150A immer die gewünschte Perspektive bei. Bei geringer Distanz zwischen Kamera und Person reagiert die AW-UE150A aber gerne mit etwas nervösen Schwenks auf ausladende Handbewegungen. Das fällt jedoch nur in kleinen Drehumgebungen wie dem VIDEOAKTIV-Studio auf, bei größeren Sets funktioniert die Verfolgung deutlich harmonischer. 

Wenn die automatische Verfolgung aktiv ist, leuchtet das Tally-Licht oben an der Kamera gelb.

In großen Studios oder auf Bühnen, wenn man die ganze Reichweite des Zoomobjektivs ausspielen kann, wird dann auch der Autofokus relevant. Dieser hat mit dem 1-Zoll-Sensor dank höherer Schärfentiefe im Vergleich zu Digitalkameras weniger Arbeit, funktionierte im Test aber dennoch sehr gut und hielt die Person immer zuverlässig scharf. Auch beim Fokus auf Objekte wurden diese zuverlässig scharfgestellt, solange sie sich in der Bildmitte befanden.

Streaming und Fazit
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Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
Panasonic, MEDIENBUREAU

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