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Praxistest: DJI Osmo 360 II – das neue 360-Grad-Topmodell - Formate und Auflösungen, Einzelcam-Aufnahme

| Jonas Schupp

Seite 2 von 5: Formate und Auflösungen, Einzelcam-Aufnahme

FORMATE UND AUFLÖSUNGEN

Das große Plus von 360-Grad-Kameras ist die Aufnahme des gesamten Umfelds und die damit verbundene Freiheit, in der Nachbearbeitung den Bildausschnitt zu wählen und damit nichts zu verpassen. Die Osmo 360 II zeichnet Rundumvideos mit 8K und bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde auf. Genau hier setzt sie sich von der Insta360 X6 und der ersten Osmo 360 ab, die beide maximal 50p erreichen. Wichtig wird das in NTSC-Regionen wie den USA oder Japan, aber auch, wenn man im Social-Media-Bereich arbeitet, wo 30 Bilder pro Sekunde die Norm sind. Mit der Osmo 360 II bekommt man so nicht nur eine bessere Bewegungsauflösung, sondern auch die Möglichkeit einer leichten Zeitlupe mit halber Geschwindigkeit.

DJI Osmo360II Aufloesung Panorama8Kp60 dürfte vor allem Filmende auf der anderen Seite des Atlantiks freuen, die nun eine bessere Bewegungsauflösung bekommen und leichte Zeitlupen umsetzen können.

8K klingt nach unnötig viel Auflösung, ist aber notwendig, da man in 360-Grad-Aufnahmen immer reincroppen und seinen Ausschnitt wählen muss, um ein verzerrungsfreies Bild zu bekommen. In 8K bleibt damit genug „Fleisch“ für 4K-Videos, darunter bietet DJI 6K mit ebenfalls maximal 60 Bildern pro Sekunde an, was für Full HD-Videos reicht. Erst im quadratischen Selfie-Modus erreicht die Kamera in 3K-Auflösung bis zu 120, bei 2K bis zu 240 Bilder pro Sekunde. Die Panorama-Aufnahmen speichert die Osmo dabei in DJI eigenem .osv-Format, welches wir nur in DJIs eigenen Software-Lösungen öffnen konnten. Dazu jedoch später mehr, erwähnt werden muss noch die Zeitlupen-Funktion mit bis zu 240p und 4K-Auflösung sowie der Spotlight Follow-Modus, in welchem die Kamera bei maximal 30p unter Ausnutzung des vollen Panoramas Objekte verfolgt und dieses Video dann ausgibt. Auch hier ist bei 4K Schluss.

DJI Osmo360II Standard OutputIn das rohe Ausgangssignal muss man für ein verzerrungsfreies Bild reincroppen, was die hohe Auflösung erklärt.

EINZELCAM-AUFNAHME

Wer die Osmo 360 II hingegen wie ein klassische Actioncam verwenden möchte, kann das in der Einzelcam-Aufnahme tun. Hier zeichnet man, wenig überraschend, nur mit einer Kamera entweder in 4K oder 2,7K im 16:9- oder 4:3-Format auf. Dabei kann man jedoch wie beim Smartphone zwischen den Kameras wechseln, was für Vlog-Aufnahmen interessant sein dürfte. Ebenso ist die Wahl des Bildöffnungswinkels möglich, solange man nicht im höchsten Stabilisierungs-Modus ist. Gespeichert wird dann klassisch im MP4-Container, wahlweise auf einer eingelegten microSD-Karte oder auf dem mit 105 Gigabyte groß ausgefallenen internen Speicher. Ob 360 Grad oder „klassisch“, die maximale Bildwiederholrate ist im normalen Aufnahmemodus immer 60p. 

DJI Osmo360II Aufloesung EinzelNeben 4K kann man im Einzelcam-Modus auch in 2,7K filmen, maximal sind im Normalmodus 60 Bilder in der Sekunde möglich.

App und Studio, Bildstabilisierung
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Autor:
Joachim Sauer, Jonas Schupp
Bildquellen:
DJI, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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