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Hands-on Sony FX5: Cine-Star mit neuem Sensor, Open Gate und Triple-ISO - Bildstabilisierung und Bildrauschen

| Joachim Sauer

Seite 3 von 4: Bildstabilisierung und Bildrauschen

BILDSTABILISIERUNG

Sony hat den neuen Sensor wieder schwingend gelagert, so dass man im Kamerabody eine Bildstabilisierung zuschalten kann. Diese ist in der Standardeinstellung ohne Crop und funktioniert ordentlich, aber eben ohne dass man Wunder erwarten darf. Man sieht weiterhin kleine Ruckler und ist weit davon entfernt, den Eindruck einer schwebenden Kamera zu haben. Das stellt sich erst mit der aktiven Bildberuhigung ein, die dann schon deutlich in das Bild croppt. Solange man auf festem Boden steht und halbwegs kontrollierte Bewegungen macht stimmt das Ergebnis, an die Grenzen sind wir gekommen auf dem unebenen Rasen. Hier leistet dann die nächste Stufe „dynamisch aktiv“ bessere Dienste – wobei man hier mit einem weiteren Crop ins Bild leben muss. Zudem wirkt das Bild zwar gut beruhigt, hat aber teils etwas unschöne digitale Bildfehler – die aussehen wie kurze Ruckler in einem Bildbereich.

Sony FX5 Hands On BildfehlerDie elektronische Stabilisierung sorgt gerne mal für Bildfehler, in denen das Bild für einen Frame wackelt und unscharf ist.

FIXER SENSOR

Bereits früh tauchten im Internet Gerüchte auf, dass es die FX5 auch ganz ohne Bildstabilisator gibt. Auf unsere Nachfrage bestätigte Sony, dass man einen Umbau ermöglicht, der in einer Fachwerkstatt ausgeführt werden soll. Hintergrund dazu ist, dass der Sensor, auch wenn der Bildstabilisator aus ist, immer noch schwingend gelagert und somit nie so fix in den Body integriert ist wie ein direkt verschraubter Sensor. Damit sind kleine Mikro-Bewegungen immer noch vorhanden, was sich gerade bei Aufnahmen auf Gimbals oder Drohnen bemerkbar macht. Fakt ist dann allerdings: Der Umbau zu einem fixen Sensor und der damit verbundene Verzicht den Bildstabilisator sind nicht mehr reversibel.

Sony FX5 Hands On ISODie drei nativen ISO-Empfindlichkeiten sind nicht ganz identisch im Rauschverhalten.

BILDRAUSCHEN

Mit drei nativen Grundempfindlichkeiten bietet Sony eine vergleichsweise sichere Basis für nahezu rauschfreie Bilder. Wie bereits erwähnt, würden wir uns eine niedrigere Grundempfindlichkeit wünschen, doch zwangsläufig ist das Bild bei ISO 800 rauschfrei und bei ISO 1.600 muss man schon sehr nach dem Rauschen suchen. Eine Stufe darüber zeigt sich bei ISO 3.200 dann im Himmel unserer Testaufnahme ein Bildrauschen, das zwar immer noch erträglich ist aber eben durchaus wahrnehmbar ist. Etwas erstaunt waren wir vom Bild mit nativen ISO 4.000, das sich zwar technisch gut, aber nicht genauso rauschfrei wie ISO 800 zeigt. Eine weitere Zunahme des sehr leichten Bildrauschens bei ISO 6.400 ist dagegen kaum auszumachen und die nächste Stufe ist mit ISO 12.800 wieder so wie in der nativen ISO 4.000. Mit ISO 25.600 braucht man dagegen dann nicht mehr über Bildrauschen diskutieren – solche Bilder zeigt man allenfalls im Notfall. Wobei wir hier nochmal betonen, dass wir ein Vorserienmodell hatten und Änderungen zur finalen Version durchaus möglich sind.

Sony FX5 1031770Sony bietet mit der FX5 drei native Empfindlichkeiten an, doch wirklich komplett rauschfrei ist, zumindest derzeit, genau genommen nur ISO 800. Wir empfehlen einen Blick in unsere ISO-Reihe im Video. 

Akku & Speicherkarten, Fazit
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Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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