Hands-on Sony FX5: Cine-Star mit neuem Sensor, Open Gate und Triple-ISO - Akku & Speicherkarten, Fazit
Seite 4 von 4: Akku & Speicherkarten, Fazit
LAUFZEIT
Der Akku hält ordentlich lange durch – aber mit der Flexibilität der mit verschiedenen Leistungen an der FX6 nutzbaren NP-F-Akkus kann er nicht mithalten.
Sony setzt wie immer auf zwei Doppelspeicherschächte, so dass die FX5 sowohl auf günstige SD-Karten, aber auch auf schnelle CFexpress Typ-A-Karten speichern kann.
FAZIT
Genau genommen ist die FX5 die erste Kamera mit diesem Formfaktor, für die es kein Pendant in der Fotokamera-Riege gibt. Sony möchte hier offensichtlich FX3-Nutzer zu einem Upgrade bewegen und hat deshalb konsequent auf die Videoaufzeichnung gesetzt und mit den neuen 16-Bit-Raw-Formaten X-OCN C ein datensparendes RAW-Format mit 16-Bit-Farbtiefe integriert. Damit greift man dem Trend zu mehr Gestaltungsfreiheit in der Nachbearbeitung auf. Der neue Sensor bietet offensichtlich eine enorme Bilddynamik, die man mit drei nativen ISO-Empfindlichkeiten unterstützt und auch beim Stichwort Open Gate hat man die Hausaufgaben gemacht. Zum Autofokus halten wir uns hier mal zurück, da wir in der Kürze der Zeit für dieses Hands-on und mit nur einer Optik nur sagen können, dass er uns häufiger etwas zu langsam, aber eben auch entsprechend harmonisch erschien.
Nicht ganz verstanden haben wir, warum man beim Sucher so zurückhaltend ist und dessen gemeinsame Nutzung mit dem Handgriff nicht vorgesehen hat. Hier auf Drittanbieter zu setzen zeigt, dass man in der angestrebten Zielgruppe der FX3-Nutzer mit geringer Nachfrage nach dem Sucher rechnet. Und ein Interesse FX6-Nutzer zu einem Downgrade zu veranlassen hat man zwangsläufig nicht. Wir vermuten jedoch, dass dazu auch schon der Verzicht auf den ND-Filter reicht – denn dieser Verzicht schmerzt bei der FX5 noch mehr. Dennoch wird Sony bei der FX6, respektive einer FX7, bald nachlegen müssen, denn mit der RAW-Aufzeichnung X-OCN C hat die FX5 durchaus das Potential, der höheren Klasse gefährlich zu werden.
+ 5K-Open-Gate-Aufzeichnung
+ hohe Empfindlichkeit dank Triple-Base-ISO
+ datenarmes RAW-Format mit 16-Bit-Farbtiefe
- Verzicht auf integrierten ND-Filter
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DATEN
DATEN UND TESTERGEBNISSE
| Hersteller | Sony | |
| Modell | FX5 | |
| Preis | 5400 Euro (nur Gehäuse) 6000 Euro (inkl. XLR-Griff) 900 Euro (XLR-Griff) 750 Euro (Sucher) 100 Euro (Timecode-Kabel) |
|
| Objektiv (Preis) | Sony FE 35mm F1.4 G Master (1549 Euro) | |
| Internet | www.sony.de | |
| DATEN | ||
| Aufzeichnungsformate | 5K (60/50/48/30/25/24p), C4K (120/100/60/50/48/30/25/24p), UHD (120/100/60/50/48/30/25/24p), Full-HD (120/100/60/50/48/30/25/24p) |
|
| Codecs (Dateiformate) | X-OCN, X-AVC, H.265, H.264, MOV, MP4, MXF | |
| Max. Abtastung intern | 4:2:0, 4:2:2, 4:4:4 (8 Bit, 10 Bit, 16 Bit) | |
| Max. Abtastung | 4:2:0, 4:2:2, 4:4:4 (8 Bit, 10 Bit, 16 Bit) | |
| Aufnahmemedien | 2x CFexpress Typ A, 2x SDXC in Kombischächten | |
| Bildwandler/Auflösung | Vollformat/16,6 Megapixel | |
| Objektiv-Bajonett | E-Mount (FE) | |
| Zoomfaktor/Brennweite (KB-äquivalent) |
—/35 mm (F1,4) | |
| Gewicht mit Objektiv | 1259 Gramm | |
| Urteil | sehr gut | |
| Preis/Leistung | sehr gut | |
Autor: | Joachim Sauer |
Bildquellen: | Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU |
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