Drohnentest: ZeroZero VCopter Falcon Mini – zwei Propeller, ganze Drohne
| Joachim Sauer
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Mit halb so vielen Rotoren wie klassische Drohnen kommt die Falcon Mini von VCopter respektive ZeroZero Robotics aus. Kann der günstige Bi-Copter mit den etablierten Modellen des großen Konkurrenten DJI mithalten? Das klären wir in unserem bisher längsten Drohnentest.
IM TEST: ZeroZero VCopter Falcon Mini, 380 US-Dollar Häufig rabattiert auf 290 US-Dollar
Dass die Falcon Mini etwas Besonderes ist, sieht man auf den ersten Blick: denn anstatt den üblichen vier Rotoren besitzt die Drohne nur derer nur zwei. Bei ZeroZero Robotics, welche mit den HoverAir-Drohnen bereits bewiesen haben, dass sie ernstzunehmende Drohnen entwickeln und bauen können, läuft die Drohne unter der VCopter-Marke und wirbt mit einem Gewicht von 249 Gramm sowie günstigem Preis um Drohnen-Einsteiger, zumal ZeroZero die Preisempfehlung von 380 US-Dollar oft auf 290 US-Dollar senkt. Die angegebene Währung macht aber auch klar, dass die Falcon Mini hierzulande noch nicht erhältlich ist. Für den Europäischen Markt angekündigt ist sie jedoch – ob sich eine Anschaffung lohnt oder ob man lieber zu den Drohnen des großen Konkurrenten DJI, wie beispielsweise der Neo 2 greifen sollte, klären wir hier.
Dass der Test der Falcon Mini unser bisher längster Drohnentest werden würde, war so nicht geplant. Im Video liefert Joachimi Sauer die Gründe und erklärt, was die günstige Drohne kann.
UNSER LÄNGSTER DROHNENTEST
Der Test der Falcon Mini ist unser bisher längster Drohnentest, denn eigentlich ist die Drohne schon seit November zum Test in der Redaktion. Dabei zeigte sie jedoch ein seltsam abgestimmtes Bild mit einem großen Unschärfe-Bereich am linken Bildrand (wir empfehlen einen Blick in das Video), vor allem aber ein sehr unruhiges Flugverhalten, was von Schwankungen im Stand bis hin zu plötzlichen Ausbrüchen in eine Richtung ausartete. So wurden wir teils zu „Sicherheits-Abstürzen“, sprich zu schnell erzwungenen Landungen, gezwungen, damit uns die Drohne nicht gänzlich aus dem Einflussgebiet entschwindet. Auch bei Testflügen in Gebäuden steuerte die erste Drohne mehrfach zielsicher die Wand an.
Die Kratzer und Macken in den Rotoren des ersten Falcon Mini-Modells stehen für diverse gewollte und ungewollte Abstürze. Ersatz-Rotoren legt der Hersteller aber bei.
Dass man so die Drohne verkaufen kann, erschien uns unwahrscheinlich, weshalb wir uns, wie immer bei solch eklatanten Fehlern, direkt mit dem Hersteller in Verbindung gesetzt haben. Die prinzipielle Frage dahinter: Handelt es sich um ein Problem der Serie oder ein unserer Test-Drohne? Ließ sich nicht ganz abschließend klären – wahrscheinlich war es eine Kombination aus früher Firmware und unserem Testmodel. In jedem Fall veranlassten unsere Aufnahmen ZeroZero dazu, uns ein Ersatzgerät zu liefern. Dieses wiederum hing dann allerdings viel zu lange im Zoll fest und hat erst kürzlich den Weg zu uns geschafft. Um es kurz hier festzuhalten: Die prinzipiellen Probleme hatten wir mit der zweiten Drohne nicht mehr.
Offensichtliches Merkmal der Falcon Mini sind die charakteristischen zwei Rotoren, die ein gutes Stück größer sind als bei anderen Drohnen dieser Kategorie.
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