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Kurztest: Lexar und Insta360 Quick Reader – SSD-Speicher für Kameras

| Joachim Sauer

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Mit dem Quick Reader bietet Insta360 einen speziell auf seine Kameras angepassten USB-SSD-Speicher und arbeitet dafür mit dem Speicherspezialisten Lexar zusammen. Wir haben den Quick Reader getestet – nicht nur mit den Insta360-Kameras.

360 Grad Kameravergleich Titel

 

IM TEST:
Insta360 QuickReader, 157 Euro

 

Der Quick Reader ist ein Gemeinschaftsprodukt von Insta360 und Lexar, wobei die Arbeitsteilung dabei klar sein dürfte: Insta360 kümmert sich um die Anbindung an den eigenen Kameras und Lexar baut den eigentlichen SSD-Speicher, der mit 512 GB in einer praxisgerechten Größe daherkommt und sowohl von der Speichergröße als auch von der Datenrate für hochauflösende Videos geeignet ist. Offiziell gibt der Hersteller eine Datenrate von 420 MB/s an, wobei unsere Messwerte dies bei der Wiedergabe bestätigen – beim Schreiben gibt es den üblichen Abschlag, so dass man hier noch eine Datenrate von ca. 380 MB/s hinbekommt. Das reicht problemlos für die Insta360 Kameras für die man derzeit die passenden Adapter anbietet, um den Speicher sicher anbringen zu können. Derzeit gilt das für die X5, X4 Air und Ace Pro 2 – doch letztlich zeigt sich der Speicher viel offener, denn letztlich ist es ein SSD-Speicher, der von jeder Kamera erkannt wird, die via USB-C Speicher beschreiben kann.

Joachim Sauer hat den Quick Reader intensiv auf Reisen genutzt – sowohl an den Kameras von Insta360 als auch am Smartphone.

KOMPATIBILITÄT

Wir haben das bei uns mit der Panasonic Lumix S5 II X getestet, die beim Anstecken den Quick Reader sofort erkannt hat, dann allerdings eine fehlerhafte Formatierung diagnostiziert hat. Einmal die Meldung weggeklickt und die Aufnahme gedrückt, erstellt die Kamera dann allerdings automatisch den von ihr vorgeschriebenen Ordner für die Speicherung und speichert das Video problemlos. Beim nächsten Anstecken kommt dann die Fehlermeldung nichtmehr. Auch das iPhone erkennt den Speicher sofort und bietet sowohl aus dem Dateisystem als auch in der Videoaufnahme die Speicherung darauf an. So kann man den Quick Reader auch für die Speicherung von ProRes-Material nutzen – schnell genug dazu ist er. Der Hauptvorteil dabei: Die großen Videos landen so auf dem Quick Reader, belasten somit nicht den internen Speicher des Smartphones und benötigen keine Übertragungszeit für die eventuelle Nachbearbeitung oder die Archivierung.

360 Grad Kameravergleich GRDer Quick Reader nimmt problemlos Kontakt mit der Fotokamera auf, solange diese für das Speichern via USB-C gerüstet ist. Allerdings ist die Bauform nicht ideal, da zum einen die Abdeckung im Weg ist und andersherum eingesteckt sich der Monitor nicht mehr ausklappen lässt.

 

Anwendung, App und Fazit
Seite
Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
Lexar, MEDIENBUREAU

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