Seite 2 von 5: Lieferumfang und Flugstart
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LIEFERUMFANG
Im Gegensatz zur HoverAir X1 Pro Max, für die man eine Fernbedienung nur optional als Smartphone-Erweiterung bekommt, liefert der Hersteller mit der Falcon Mini eine mechanische Steuerung gleich mit. Wobei auch bei dieser das eigene Smartphone samt der zugehörigen V-Copter-App als Bildschirm und „Softwarebasis“ nötig ist. Für das Smartphone hat die Fernbedienung eine anständige Klemme, verbunden wird es via USB-C. Ebenfalls im Lieferumfang sind insgesamt zwei Akkus mitsamt Ladegerät sowie eine Transporttasche. Die Drohne selbst besitzt ein für diese Gewichtsklasse relativ voluminöses Gehäuse und ausladende Rotorarme, bleibt aber mit einem Gewicht von gemessenen 248 Gramm dennoch unter der C1-Grenze. Sie lässt sich also dank C0-Klassifizierung ohne Kenntnisnachweis fliegen. Die Kamera selbst sitzt in einem kleinen Gimbal und wird durch eine leicht aufschiebbare Plastik-Abdeckung beim Transport geschützt.
Drohne, Akkus, Ladegerät und Fernbedienung passen allesamt in die Transporttasche.
KALIBRIERT UND ABGEHOBEN
Dank mitgeliefertem USB-C-Kabel baut die App die Verbindung zur Bedieneinheit sofort nach dem Einstecken auf und auch die Drohne wird direkt nach dem Einschalten gefunden, wobei es keine Rolle spielt, in welcher Reihenfolge man die Geräte einschaltet. Gegebenfalls braucht es noch einen kurzen Druck auf die Power-Taste der Drohne. Wie bei Drohnen üblich, bedarf die VCopter Falcon Mini vor dem ersten Start einer Kalibrierung. Einmal in der Vertikalen und einmal in der Horizontalen um die eigene Achse gedreht, ist das Meiste passiert. Als Besonderheit werden die zwei Rotoren nicht fest verbaut, sondern motorisch beweglich gelagert. Entsprechend müssen auch diese Achsen noch die Mittelstellung lernen und dazu auf einer ebenen Fläche in Mittelposition gebracht werden. Ebenfalls den zwei Rotoren und der Option die Drohne kopfüber fliegen zu können geschuldet ist eine im Lieferumfang enthalte in 3D-Druck hergestellte Sperre, die das Wegklappen der Rotorenarme verhindert. Nötig ist diese nur für Flüge über Kopf – also dann, wenn die Rotoren unten sind und den Flugkörper darüber tragen müssen. Die Montage der Sperre ist mit etwas Übung handhabbar, bedarf anfangs aber etwas Überwindung: Man muss mit deutlich Druck arbeiten und sie hinterlässt sichtbare Gebrauchsspuren am Gehäuse der Drohne. Die Demontage ist dabei sogar noch etwas schwieriger. Nicht zuletzt drückt die Halterung ins Gewicht, was mehr Auswirkungen hat, als man zuerst vermutet. Denn mit der Halterung zeigte die Waage 252 Gramm an, womit die Drohne in die C1-Kategorie rutscht und unter anderm einen Kenntnisnachweis beim Fliegen erfordert – einer Einstiegsdrohne nicht würdig.
Der VCopter Falcon Mini wird mit einer Verriegelung geliefert, die das zurückklappen der Arme verhindert, falls man auch Kunstflüge im Überkopfmodus fliegen will. Allerdings erhöht diese das Abfluggewicht auf 252 Gramm und schiebt die C0-Drohne in die C1-Kategorie.
V-COPTER-APP
Wer bereits einmal eine Drohne geflogen ist, erkennt schnell die Parallelen zu anderen Produkten. Schwer zu verstehen ist die App also nicht. Einziger Knackpunkt: Um die Rotoren drehen zu lassen, muss man beide Steuerhebel diagonal nach unten und in die Mitte ziehen. Anschließend kann man dann direkt über die Steuerhebel abheben – wobei man nicht allzuviel Zeit verstreichen lassen sollte, denn bereits nach wenigen Sekunden drehen sich die Rotoren nicht mehr. Allerdings ist sie anfangs auf 300 Meter Reichweite und lediglich 30 Meter Flughöhe eingeschränkt. Erst wenn man sich in der App registriert hat werden auch diese Einstelloptionen freigeschaltet, so dass die Reichweite, zumindest auf dem Papier und in den Einstellungen, auf drei Kilometer steigt
Damit die Rotoren sich drehen benötigt die VCopter Falcon Mini ein Startsignal, wozu beide Steuerhebel in Pfeilrichtung bewegt werden müssen