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Praxistest: Fujifilm X100VI – das unterschätzte Video-Talent

| Jonas Schupp

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Dass Fujifilms X100VI ein moderner Fotografieklassiker ist, sollte unbestritten sein. Allerdings besitzt die Kompaktkamera einige, teilweise einzigartige Video-Eigenschaften welche sie zur potenten Videokamera machen. VIDEOAKTIV hat die X100VI auf Herz und Nieren getestet.

360 Grad Kameravergleich Titel

 

IM TEST:
Fujifilm X100VI, 1.799 Euro

 

Kompaktkameras erleben aktuell ein seit dem Smartphone nie erlebtes Hoch. Vorreiterin dieses Trends ist die Fujifilm X100 in der mittlerweile nun schon sechsten Generation. Trotz der vergleichsweise großen Abmessungen bleibt die Kamera kompakt und bietet mit retro-inspirierter Optik und Arbeitsweise, sowie einer fest installierten Optik und Hybridsucher eine Reduktion auf das Wesentliche. In dieser Antithese zu den mit Funktionen überladenen Wechselobjektiv-Kameras liegt der Reiz der Fuji, welche den Anwendenden in den Mittelpunkt stellt und fordert. Fotografierende haben dies schon länger erkannt und reißen Fujifilm die X100VI fast schneller aus der Hand, als diese überhaupt produzieren können. Doch auch für Videographen ist diese Kamera interessant, was vor allem an einer Geheimzutat liegt, welche man bei nahezu allen anderen kompakten Kameras vergeblich sucht. Doch dazu später mehr.

Eine „Immer-dabei-Kamera“ soll die Fujifilm X100VI sein. In genau diesem Kontext hat Jonas Schupp die Kamera getestet und mit in den Kurzurlaub genommen.

GEHÄUSE

Dass Kompaktkameras nicht immer kompakt sein müssen, zeigt die X100VI. Der Zuwachs gegenüber beispielsweise einer Wechselobjektiv-Kamera X-M5 (hier zum Test) kommt vor allem durch den hybriden Sucher zustande. Ist die Kamera ausgeschaltet, ist dieser klassisch optisch, beim Einschalten schiebt sich eine Blende vor und das Bild wechselt auf das elektronisch übermittelte Bild aus der Linse. Für Videografen interessanter dürfte das rückseitige Display sein, welches sich leider nur neigen lässt. Beim Objektiv ist man auf die verbaute 23 mm-Brennweite angewiesen, was am verbauten APS-C-Sensor einer Brennweite von 35 mm entspricht. Diese ist mit einer Offenblende von F2 nicht so lichtstark wie vergleichbare Objektive, dafür aber dank Pancake-Bauweise angenehm kompakt. So passt die X100VI zwar nicht mehr in die Hosentasche, in der Jacke findet die Kamera aber bequem Platz. Auch die Ergonomie beim Drehen aus der Hand ist besser als mit kleineren Kameras, durch den wenig konturierten Griff für die rechte Hand aber schlechter als bei „ausgewachsenen“ Fotokameras.

360 Grad Kameravergleich GRDer Bildschirm ist berührungsempfindlich, lässt sich allerdings nur neigen.

 

Auflösungen, Formate und Bedienung
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Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
Fujifilm, MEDIENBUREAU

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