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Praxistest: Fujifilm X100VI – das unterschätzte Video-Talent - Autofokus und Bildstabilisator

| Jonas Schupp

Seite 4 von 5: Autofokus und Bildstabilisator

AUTOFOKUS

Beim Autofokus hat man die Wahl: entweder erkennt die X100VI Menschen oder aber Tiere, Vögel, Autos, Motor- und Fahrräder, Flugzeuge oder Züge. Kobinationen aus beispielsweise Menschen und Tieren gehen nicht. Dafür arbeitet der Autofokus zuverlässig und präzise, wenn auch nicht auf dem Niveau von Canon oder Sony. Menschen wurden nahezu immer erkannt und verfolgt, nur bei schnellen Bewegungen verlor der Autofokus ab und zu die Person. Etwas mehr Probleme hat die Kamera hingegen bei Tieren, so wurden im Test Hirsche und Hunde im Profil nicht immer erkannt. Bei erfolgreichem Tracking funktioniert die Verfolgung aber sehr gut.

Auch wenn Hirsche trotz Abstand nicht immer erkannt wurden, funktionierte der Autofokus im Test zuverlässig.

BILDSTABILISATOR

Fujifilm verspricht für die X100VI eine Bildstabilisierung von sechs Stufen. Aus der Hand sind damit im Stand ruhige Aufnahmen möglich, doch beim Laufen auf unebenen Untergründen kommt es trotzdem zu Wacklern. Die verstärkte sowie die elektronische Bildstabilisierung vermindern zwar die Wackler, fügen jedoch digitale Effekte hinzu. Die elektronische Bildstabilisierung kann zudem nur bei „normalem“ UHD, DCI-4K sowie Full HD verwendet werden, die „Fine“-Modi, der Zeitlupenmodus und natürlich Aufnahmen mit 6,2K-Auflösung müssen ohne sie auskommen.

Was der Kamera fehlt, ist ein frontseitiges Filtergewinde. Die Optik steht im Betrieb leicht hervor.

Lens Flare, Bokeh und Fazit mit Wertungstabelle
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Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
Fujifilm, MEDIENBUREAU

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