Blackmagic Design: DaVinci Resolve unterstützt KI-Assistenten
Zur IBC rollt Blackmagic Design ein umfassendes Update für ihr Schnittprogramm auf die Version 21.1 aus – Hauptmerkmal ist die Integration von KI-Assistenten. Außerdem läuft gerade ein zeitlich begrenztes Angebot auf 4K-Produktionskompenenten.
Blackmagic Design stellt zur IBC 2026 das kostenlose Update DaVinci Resolve 21.1 vor. Größte Neuerung ist die Integration von KI-Assistenten wie Claude, Claude Code und ChatGPT Codex, die auf Anweisung Projekte analysieren, Medien ordnen, Programmeinstellungen ändern und mehrere Renderaufträge abarbeiten können. Als Beispiele nennt Blackmagic Design Highlight-Schnitte aus Langformmaterial, das Entfernen unerwünschter Clips und die Ausgabe fertiger Deliverables, wobei die Möglichkeiten letztendlich vom verwendeten Assistenten abhänge. Parallel erweitert Blackmagic das Foto-Modul um Kameraformate der Fujifilm-GFX- und X-Reihen, der Leica SL und der Sony A7R V, zudem sind Einstellungen nun auch über Resolve-Gradingpulte wie das Micro Color Panel steuerbar. Im Medien-Modul behält der Source Viewer das Seitenverhältnis des Quellmaterials unabhängig von der Timeline-Ausrichtung bei. Bearbeitbare Metadatenfelder lassen sich direkt in der Listenansicht ändern, während Projektarchive wahlweise nur verwendete Medien, Originale oder Proxys sowie Render-Cache, LUTs und Galerie-Standbilder einschließen können.
Für Multicam-Produktionen bringt Version 21.1 einen eigenen Modus im Timeline-Viewer, behandelt auf Wunsch Timecode-Lücken als Schnittpunkte und bietet Tastaturbefehle für bis zu 25 Kameraperspektiven, dazu unterstützt die Spurwahl nun bis zu 32 Spuren. Der überarbeitete Trimm-Editor arbeitet direkt im Viewer auf Frame-Ebene, der Inspektor speichert Presets für Video, Audio, Übergänge und Transformationen. Im Farbe-Modul erhält MultiMaster Trim getrennte Trimmpässe für Dolby Vision, HDR10+ und HDR Vivid samt eigener Ausgabeskalierung und eigenem Timeline-Cache. GoPro Log, Leica L-Log, DJI D-Gamut2 und D-Log2 sowie Vivo Wide Gamut und Log werden nun direkt unterstützt, wodurch eine manuelle Log-Konvertierung wegfalle. Fusion wächst um mehr als 25 Krokodove-Werkzeuge für 3D-Formen, Regionen, Verbindungen und Kantenbearbeitung; der Makro-Editor lädt zudem Makros aus DRFX-Paketen.
Fairlight ergänzt Hoch- und Tiefpassfilter für den Animator-Modifikator, während Untertitel und geteilte Anmerkungen in Blackmagic Cloud Presentations die Abstimmung erleichtern sollen. DaVinci Resolve 21.1 steht ab sofort kostenlos zum Download bereit. Zusätzlich läuft beim Hersteller gerade der „Ultra HD-Sale“, mit welchem man den Umstieg von HD- auf 4K-Workflows erleichtern möchte. So wird auf Kameras wie der Pyxis 12K, dem kürzlich getesteten Hyperdeck Shuttle 4K Pro sowie weiteren Postproduktions-Geräten 20 Prozent Rabatt gewährt.
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Bildquellen: Blackmagic Design |