Apple M6 und M5 Ultra: neue Prozessoren
Apple bringt die neuen System-on-a-Chip (SoC) M6 und M5 Ultra in seine Desktop-Macs. Im Fokus stehen Videoverarbeitung, lokales KI-Computing und mehr Speicherbandbreite.
Apple erweitert seine System-on-a-Chip um den M6 und den M5 Ultra. Der M6 ist für den neuen Mac mini vorgesehen, während der M5 Ultra im neuen Mac Studio arbeitet. Für Video- und Medienschaffende sind vor allem die überarbeitete Media Engine, der größere gemeinsame Arbeitsspeicher und die höhere Speicherbandbreite relevant. Der M6 wird laut Apple in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt. Er kombiniert eine 12-Core CPU aus zwei Super-Kernen, vier Performance-Kernen und sechs Effizienz-Kernen mit einer 12-Core GPU. In jedem GPU-Kern sitzt ein Neural Accelerator. Hinzu kommen zwei 16-Core Neural Engines sowie bis zu 170 GB/s Speicherbandbreite. Der gemeinsame Arbeitsspeicher lässt sich bis 32 GB konfigurieren.
Beim M5 Ultra verbindet Apple über UltraFusion vier Dies zu einem System-on-a-Chip. Die maximale Konfiguration umfasst eine 36-Core CPU, eine 80-Core GPU und bis zu 512 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Speicherbandbreite liegt nach Herstellerangaben bei 1,2 TB/s. Apple zufolge könne der Chip dadurch große KI-Modelle und umfangreiche Datensätze lokal verarbeiten. Für Videoschnitt und Postproduktion integriert der M5 Ultra Hardware für H.264 und HEVC, vier ProRes-Engines zum Codieren und Decodieren sowie AV1-Decodierung. Die Angaben zur Rechen- und Grafikleistung basieren auf internen Apple-Tests mit Vorseriengeräten.
Der M6 ist eine komplett neue Prozessorgeneration und Apples erstes SoC in 2‑Nanometer-Fertigung. Es kommt zunächst im neuen Mac mini. Der M5 Ultra ist ebenfalls neu, allerdings innerhalb der bereits seit 2025 existierenden M5-Familie. Es besteht aus vier verbundenen Halbleiterbausteinen und debütiert im neuen Mac Studio.
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Bildquellen: Apple |