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Apple Mac Studio: M5 Max und M5 Ultra mit bis zu 512 GB Speicher

| Joachim Sauer

Apple aktualisiert den Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra. Der kompakte Desktop-Rechner soll vor allem lokale KI-, 3D- und Video-Workflows beschleunigen und unterstützt bis zu 33 parallele 8K-ProRes-Streams.

Der Mac Studio mit M5 Max arbeitet mit einer 18-Core-CPU und einer GPU mit bis zu 40 Kernen. Neural Accelerators in jedem GPU-Kern sollen KI-Aufgaben beschleunigen, während sich der gemeinsame Arbeitsspeicher auf bis zu 128 GB konfigurieren lässt. Die Speicherbandbreite gibt Apple mit bis zu 614 GB/s an. Beim M5 Ultra stehen eine CPU mit bis zu 36 Kernen, eine GPU mit bis zu 80 Kernen und maximal 512 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher zur Verfügung. Die Bandbreite steigt hier auf 1,2 TB/s. Apple verspricht gegenüber dem Mac Studio mit M3 Ultra eine bis zu 1,3-fach höhere CPU-, eine bis zu 1,8-fach höhere Grafik- und eine bis zu 4,3-fach höhere KI-Leistung. Diese Werte stammen aus herstellereigenen Tests und hängen vom jeweiligen Programm und der Konfiguration ab. Große Sprachmodelle sollen dank des gemeinsamen Speichers vollständig lokal laufen können. Mehrere Rechner lassen sich über Thunderbolt 5 und RDMA zu einem Cluster verbinden; vier Systeme sollen bei verteilter KI-Inferenz bis zu dreimal so schnell arbeiten wie ein einzelner Mac Studio.

Mit dem Mac Studio definiert Apple seine Spitzenklasse, aber auch der Mac Mini kommt mit M5 Ultra und M5 Max Prozessoren. 

Für die Videoproduktion integriert Apple Hardware-Decoding für H.264, HEVC, ProRes und AV1 sowie Hardware-Encoding für ProRes. Die Media Engine des M5 Ultra besitzt doppelt so viele Kodier- und Dekodierblöcke wie die Variante im M5 Max und soll bis zu 33 Streams mit 8K ProRes 422 bei 30 Bildern pro Sekunde gleichzeitig wiedergeben. Hinzu kommen Raytracing der dritten Generation und eine schnellere SSD-Architektur auf Basis von PCIe 6. Thunderbolt 5 erreicht laut Apple bis zu 120 Gbit/s und kann externe Speicher, PCIe-Erweiterungsgehäuse und Displays anbinden. Unterstützt werden bis zu acht Bildschirme oder vier Studio Display XDR mit 5K und 120 Hz. WLAN 7, Bluetooth 6 und Genlock über USB-C gehören ebenfalls zur Ausstattung. Der Mac Studio mit M5 Max startet bei 2.999 Euro, die Version mit M5 Ultra bei 6.599 Euro. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt am 22. September 2026. Konfigurationen mit 512 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher sollen Ende Oktober folgen.