Apple Mac mini: M6 und M5 Pro ab 1049 Euro
Nach dem neuen Mac Studio aktualisiert Apple auch den kleineren Mac mini. Mit M6 oder M5 Pro soll der kompakte Desktop-Rechner Video-, 3D- und lokale KI-Workflows beschleunigen.
Während Apple den parallel vorgestellten Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra als leistungsstarke Workstation mit bis zu 512 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher positioniert, bleibt der Mac mini der günstigere Einstieg in Apples Desktop-Angebot. Das Basismodell nutzt den neuen M6 mit einer 12-Core-CPU und einer 12-Core-GPU. Erstmals sitzen auch beim Mac mini Neural Accelerators in jedem GPU-Kern. Apple verspricht gegenüber dem Vorgänger mit M4 eine bis zu viermal höhere KI-, eine doppelt so hohe Grafik- und eine um bis zu 40 Prozent gesteigerte CPU-Leistung. Diese Angaben basieren auf herstellereigenen Tests und können je nach Anwendung und Konfiguration abweichen. Der gemeinsame Arbeitsspeicher beträgt serienmäßig 16 GB und lässt sich auf maximal 32 GB erweitern; die Speicherbandbreite gibt Apple mit 170 GB/s an. Damit fällt der Spielraum für große lokale KI-Modelle und umfangreiche Video-Projekte deutlich kleiner aus als beim Mac Studio, für alltägliche Schnitt-, Streaming- und Produktionsaufgaben dürfte der kompaktere Rechner jedoch die wirtschaftlichere Wahl sein.
Mit dem Mac Mini hat Apple auch das Mac Studio neu ausgestattet - die passende Meldung gibt es hier. Der Mac Mini ist weniger für die professsionelle Nutzung gedacht, soll aber auch Kreative ansprechen.
Anspruchsvollere Kreativ-Workflows soll der Mac mini mit M5 Pro übernehmen. Je nach Konfiguration arbeitet er mit einer CPU mit bis zu 18 Kernen, einer GPU mit bis zu 20 Kernen und maximal 64 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher bei 307 GB/s. Apple nennt unter anderem Video-Rendering, ProRes-RAW-Bearbeitung, VFX, 3D-Design und KI-gestütztes Hochskalieren als Einsatzgebiete. Der Abstand zum Mac Studio bleibt dennoch klar: Dort stehen mehr GPU-Kerne, bis zu 1,2 TB/s Speicherbandbreite und eine leistungsfähigere Media Engine für bis zu 33 parallele 8K-ProRes-Streams bereit. Anschlussseitig bietet der Mac mini vorne zweimal USB-C und einen Kopfhöreranschluss. Auf der Rückseite sitzen HDMI, Ethernet und drei Thunderbolt-Anschlüsse – Thunderbolt 4 beim M6 beziehungsweise Thunderbolt 5 beim M5 Pro. Neu sind WLAN 7, Bluetooth 6, serienmäßiges 2,5-Gbit-Ethernet, optionales 10-Gbit-Ethernet und Genlock über USB-C. Mehrere M5-Pro-Systeme lassen sich über Thunderbolt 5 zu einem Cluster verbinden. Der Mac mini mit M6 startet bei 1.049 Euro, das Modell mit M5 Pro bei 1.999 Euro. Beide Varianten können ab sofort vorbestellt werden und sollen ab dem 22. September 2026 ausgeliefert werden.
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