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Praxistest: Sony FX6 - die kleine Vollformat-Cine-Kamera - Bedienung

| Joachim Sauer

Seite 2 von 3: Bedienung

 

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Die Tastenverteilung ist bereits seit mehreren Kameragenerationen bekannt und bewährt. Die Audiosteuerung hat allerdings nur für zwei der vier Kanäle Regler.

BedienungBeim Gehäuse lehnt sich Sony an den Vorgängerin FS5 Mark II an, auch wenn die silberne Gehäusefarbe nun an der Venice anlehnt. Das Bedienkonzept mit neun selbst definierbaren Tasten, einer kleinen Audioeinheit mit zwei Reglern, ist identisch und auch den elektronischen variablen ND-Filter gibt es hier wieder. Einen Sucher gibt es nicht, doch der 3,5-Zoll-Monitor mit seinen 1280 x 720 Pixel Auflösung ist von der FX9 bekannt und somit mit einer Sucherlupe erweiterbar, auch wenn dieser bei der kleineren FX 6 nicht zum Lieferumfang gehört.Der Kamerakörper allein wiegt 890 Gramm – ohne Optik, Akku und Speicherkarten. Wie inzwischen üblich hat auch die FX 6 eine aktive Kühlung über einen Lüfter, der aber stets zurückhaltend ist und in unseren Aufnahmen nicht zu hören war. Sony führt die Luft zudem nicht über die elektronischen Bauteile ab, sondern über einen Kühlkörper der vom empfindlichen Innenleben abgekoppelt ist.

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Joachim Sauer hatte die FX6 für einige Tage mit in den Bergen. Bewährt hat sich der drehbare Griff an der rechten Seite, der zudem einige Steuerfunktionen bietet und nun an einer eigenen Remote-Buchse angeschlossen wird. So bleibt eine weitere Fernsteuerbuchse übrig.

Bei den Speicherformaten schränkt Sony erstaunlicherweise die Wahlmöglichkeiten ein. Während die Alpha 7S III auch den neuen XAVC-HS-Modus mit dem H.265-Codec bekommt, gibt es bei der FX 6 lediglich die Speicherung im XAVC-L- und XAVC-I-Modus mit H.264-Codec. Das Speicherkartenlaufwerk ist dagegen identisch, so dass beide Kartenschächte sowohl SD-Karten als auch CFexpress Typ A-Karten entgegennehmen.Um es kurz zu machen: Für uns ist der variable ND-Filter ein sehr gewichtiges Argument für die Sony-Kamera. Gerade in Verbindung mit der enormen Lichtstärke ermöglicht er die automatische Belichtung, ohne Veränderung der Blende und ohne, dass man am Shutter drehen muss. So lässt sich also stressfrei spontan aus der Hand und mit Offenblende arbeiten. Wie gut die Bildqualität ist, sehen Sie im Video und unsere weiteren fundierten Ergebnisse aus unserem Test finden Sie in der VIDEOAKTIV 1/21.

 

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