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Apple M5 Pro und M5 Max: MacBook Pro mit neuen Prozessoren

| Joachim Sauer

Apple hat neue Prozessoren die gleich in die neuen MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll Einzug halten. Die Chips sind der Apple Fusion Architektur gefertigt und arbeiten als System on a Chip (SoC).

Das Design der neuen Chips kombiniert zwei Dies zu einem einzigen System on a Chip (SoC) und umfasst eine leistungsstarke CPU, eine skalierbare GPU, eine Media Engine, einen Controller für den gemeinsamen Arbeitsspeicher, eine Neural Engine und Unterstützung für Thunderbolt 5. M5 Pro und M5 Max haben eine neue 18 Core CPU Architektur. Deren Design umfasst sechs Cores, die den schnellsten CPU-Kern der Welt bilden sollen. Neben diesen Kernen gibt es 12 neue Performance-Kerne, die für energieeffiziente Multithread Workloads optimiert sein sollen. Die CPU sorgt laut Apple für eine Steigerung der Performance um bis zu 30 Prozent für Pro Workloads. Die GPU erweitert die im M5 eingeführte Architektur auf bis zu 40 Kerne. Mit einem Neural Accelerator in jedem GPU-Kern und höherer Bandbreite für den gemeinsamen Arbeitsspeicher verspricht Apple mit dem M5 Pro und M5 Max eine mehr als 4-mal höhere GPU-Spitzenrechenleistung für KI im Vergleich zur vorherigen Generation. Die GPU steigert die Grafikleistung erheblich – um bis zu 35 Prozent im Vergleich zu M4 Pro und M4 Max für Apps, die Raytracing nutzen.

Mit neuen Prozessoren sollen die neuen MacBooks weiter an der Spitze der Leistungsfähigkeit bleiben. 

Zum Einsatz kommen die neuen M5 Pro und M5 Max, die eine bis zu doppelt so schnelle Lese- und Schreibgeschwindigkeit im Vergleich zur vorherigen Generation, mit Geschwindigkeiten von bis zu 14,5 GB/s bieten sollen. Damit verspricht man beschleunigte Workflows für 4K und 8K Videoprojekte. Das MacBook Pro mit M5 Pro kommt jetzt standardmäßig mit 1 TB Speicher und beim MacBook Pro mit M5 Max sind es 2 TB in der Standardkonfiguration. Auch das 14 Zoll MacBook Pro mit M5 verfügt nun standardmäßig über 1 TB Speicher. Dazu verspricht Apple mit dem Liquid Retina XDR Display bis zu 1.600 Nits Spitzenhelligkeit für HDR und bis zu 1.000 Nits für SDR Inhalte sowie einer Option für Nanotexturglas. Das neue MacBook Pro hat eine 12MP Center Stage Kamera mit Schreibtischansicht und Mikrofone die Studioqualität liefern sollen. In der Wiedergabe verspricht man mit einem 6 Lautsprecher-System die Unterstützung für 3D Audio. Das 14 Zoll MacBook Pro mit M5 Pro ist ab 2.499 Euro erhältlich und das 16 Zoll MacBook Pro mit M5 Pro gibt´s ab 2.999 Euro. Die Systeme mit M5 Max beginnen beim 14 Zoll MacBook Pro ab 4.199 Euro und beim 16Zoll MacBook Pro mit M5 Max ab 4.499 Euro. Alle Modelle sind in Space Schwarz und Silber erhältlich. Apple hat zudem das MacBook Air mit M5 angekündigt, das mit 13 Zoll ab 1.199 Euro und mit 15 Zoll ab 1.499 Euro kostet. Beide Modelle gibt es in Himmelblau, Mitternacht, Polarstern und Silber.

HDR-Bearbeitung mit einer hohen Helligkeit und hohem Dynamikumfang verspricht Apple mit dem Studio Displax XDR.

Apple hat zudem eine neue Display Produktfamilie angekündigt: Das neue Studio Display kommt mit einer 12MP Center Stage Kamera, einem Ring aus drei Mikrofonen die Studioqualität liefern sollen und einem immersiven 6 Lautsprecher-System mit 3D Audio. Zudem hat es ab sofort Thunderbolt 5 Anschlüsse. Das komplett neue Studio Display XDR liefert ein 27 Zoll 5K Retina XDR Display mit Mini-LED Hintergrundbeleuchtung und circa 2.000 lokalen Dimmzonen, die für 1.000 Nits SDR Helligkeit und 2.000 Nits HDR Spitzenhelligkeit sorgen sollen und zudem einen größeren Farbraum ermöglichen. Mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz und Adaptive Sync passt das Studio Display XDR Bildraten für Inhalte wie Videos oder grafikintensive Spiele dynamisch an. Das Studio Display XDR hat die gleiche fortschrittliche Kamera und das gleiche Audiosystem wie das Studio Display sowie Thunderbolt 5 Anschlüsse. Das neue Studio Display mit neigungsverstellbarem Standfuß ist ab 1.699 Euro erhältlich, und das Studio Display XDR mit zudem höhenverstellbarem Standfuß ab 3.499 Euro. Beide Displays gibt es mit Standard- oder mit Nanotexturglas und sollen ab morgen vorbestellbar sein und werden ab Mittwoch 11. März ausgeliefert.