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Kamera-Test: DJI Avata mit DJI Goggles 2 - Kameradrohne mit Brille und Steuereinheit - Fazit

| Joachim Sauer

Seite 7 von 7: Fazit

FAZITMan muss es DJI lassen: Die Entwickler bleiben nicht stehen und sind offensichtlich bereit, gewohnte Konzepte auch mal ganz außenvorzulassen. Die Avata sieht ohne Akku aus wie ein Skelet und ist offensichtlich auf einfachen Austausch und hohe Robustheit getrimmt. Mit Brille und Bedieneinheit wirkt das Bedienkonzept mit der Drohne für die Meisten wohl sehr futuristisch, auch wenn die Googles bereits als Version 2 am Start ist. Die Rotoren unten anzubringen erlaubt offensichtlich den einen massiveren Schutzrahmen bei gleichzeitig guter Flugstabilität. So kann man tatsächlich auf die Sensoren rundherum verzichten - auch wenn wir vor allem die Flugbewegung rückwärts vermissen. Das Gimbal und die seitliche Flugbewegung vermisst man eigentlich erst, wenn man sehr spezielle Anforderungen an die Aufnahmen hat und verschiedene Bewegungsrichtungen miteinander verbinden möchte.

 

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Die ungewöhnliche Konstruktion mit den Rotoren unten und der darüber positionierten Kamera bringt eindeutig viel Ruhe ins Bild. Allerdings erzeugen die Rotoren dafür viel „Unruhe“: Leise fliegt die Avata nicht.

 

 

Dafür bekommt man mit der klar auf Vorwärtsdrang ausgelegten Avata Pro-View Combo ein Flugerlebnis, als wenn man selbst durch die Lüfte schweben würde und kann genau diesen Bildeindruck eindrucksvoll und dank der Neigung sehr dynamisch festhalten. Die Kamera liefert nicht ganz die Qualität der Mini 3 Pro, die offensichtlich ein Schuss mehr Dynamik in die Aufnahmen packt – aber ansonsten kann man an der Kamera wenig kritisieren, zumal der Bildstabilisator recht unauffällig, aber wirksam eingreift.

+ robuste Konstruktion+ hohe Fluggeschwindigkeit + gute elektronische Bildstabilisierung- Bildberuhigung nur in der Neigung (eine Achse)- keine Abstandssensoren zur Seite und nach hinten - kein Rückwärtsflug möglich

Autor: Joachim Sauer / Bilder: Joachim Sauer MEDIENBUREAU

 

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