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Test: Cyberlink PowerDirector 365 Business - rundum sorglos mit KI - Praxis

| Jonas Schupp

Seite 4 von 5: Praxis

PRAXISWie bei jedem Schnittprogramm braucht man auch bei PowerDirector eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis man die Software flüssig bedienen kann. Dank simpleren Bedienoberfläche fiel diese jedoch erfreulich kurz aus. Mit niedriger Einstiegshürde bleibt das Programm einsteigerfreundlich und überzeugt nach wie vor mit einer Menge an Stockmaterial in Bild-, Audio- und Videoform, wobei Cyberlink nach wie vor mit Meta, Soundstripe, iStock und Getty Images kooperiert und auf deren Bibliotheken zurückgreift. Damit bekommt man schnell an passende Musik und Videomaterial, auch bei speziellen Wünschen. In unserem Fall brauchten wir beispielsweise zur Untermalung einer kurzen Märchengeschichte UHD-Videomaterial von Schlangen, vorzugsweise im Wasser schwimmend. Anstatt zum nächsten Zoo fahren zu müssen und sich mit Drehgenehmigungen, Setaufbau und tierischen Darstellern herumschlagen zu müssen, konnten wir mittels der Stock-Bibliotheken in PowerDirector genug Material zusammensammeln, um die Geschichte passend zu bebildern. Die neue automatische Pausenentfernung, welche ähnlich funktioniert wie in Adobes Premiere Pro, erleichtert das Schneiden von Moderationen gerade mit unerfahreren Protagonisten enorm – auf Kosten von drei Credits pro Durchgang.

Cyberlink PowerDirector Stock Bibliothek

Die integrierte Bibliothek von Getty Images funktioniert auf deutsch problemlos und erfüllt auch speziellere Wünsche wie Schlangen im Wasser oder Ansichten aus Speyer.

Wer einmal bei PowerDirector einsteigt, wird mit dem Programm lange bleiben können, denn mit zahlreichen Effekten, Blenden, Overlays und Titeleffekten qualifiziert sich das Schnittprogramm auch für Profi-Anwendungen. Darunter zählt unter anderem der Partikel-Designer, der jetzt in den Reiter „Overlays“ gerutscht und damit etwas versteckt ist. Wem die gängigsten Einstellungsmöglichkeiten nicht reichen, kann per Rechtsklick das altbekannte Bearbeitungsfenster öffnen und dort viele Parameter bis in das kleinste Detail ändern – ideal für einen Staub-Effekt auf Drohnen-Aufnahmen, wie wir im Video zeigen.

Cyberlink PowerDirector Partikel Designer

Den Partikel Designer findet man nicht mehr im eigenen Reiter, sondern im Overlay-Tab. Dessen Bedienung ist aber gleich geblieben und sorgt für umfangreich individualisierbare Partikeleffekte.

 

Farbkorrektur und Fazit
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