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Native Instruments ist insolvent

| Jonas Schupp

Native Instruments, bekannt für Maschine, Traktor und Kontakt aber auch Muttergesellschaft von iZotope, Plugin Alliance und Brainworx, ist insolvent.

Das Insolvenzverfahren steht dabei noch am Anfang, laut öffentlicher Bekanntmachung wurde Prof. Dr. Torsten Martini aus der Berliner Wirtschaftskanzlei Görg zum Insolvenzverwalter bestellt. Weder Native Instruments selbst noch dessen Eigentümerin, seit 2021 die Beteiligungsgesellschaft Francisco Partners, haben bisher Stellungnahmen abgegeben. Francisco Partners ist dabei in der Branche nicht neu, mit unter anderem Grass Valley und Corsair gehören bekannte Firmen zum Portfolio. Der Fall Native Instruments erinnert an den Fall Magix im Jahre 2024 (wir berichteten). Auch hier gingen Gründeranteile 2018 erst an eine Beteiligungsgesellschaft, sechs Jahre später folgte dann die Insolvenz mit Resultat der Übernahme durch RM Equity Establishment. Die Audioprogramme Sequoia, Samplitude und Music Studio wurden im Juli 2025 an die Plugin-Schmiede Boris FX verkauft. Inwieweit bei Native Instruments eine Übernahme oder Verkauf einzelner Produkte und Tochterfirmen erfolgt, wird die Zeit zeigen.

Wie inzwischen offiziell bestätigt, ist Native Instruments insolvent und die Zukunft von iZotope und Co. ungewiss.