Proton Camera: jetzt auch für 3D-Anwendungen
Weiteres kreatives Potenzial durch die Miniaturisierung heben will Proton Camera Innovations und zeigt auf der NAB seine Kameras in einer 3D-Anwendung.
Am Stand wird Proton die Proton Flex- und 4K Flex-Kameras vorführen zeigen, wie deren Design neue kreative Möglichkeiten für Filmemacher eröffnet. Die Fähigkeit der Proton-Kameras, nahtlose 3D-Bilder zu liefern, beruht auf zwei zentralen Anliegen, von denen die erste die Kombination eines Kamerapaares mit einer einzigen Kamerasteuerungseinheit ist. Durch die Kombination von zwei Proton Flex- oder zwei Proton 4K Flex-Einheiten und einer CCU erreicht Proton eine bildgenaue Synchronisation zwischen beiden Sensoren bei jedem Frame, was für die Bereitstellung nahtloser 3D entscheidend ist. Zudem verweist der Hersteller auf die kleine und leichte Bauform der Proton-Kameras. Ihr geringes Gewicht ermöglicht es sie an einer Person oder einem Gerät zu montieren, ohne die Bewegung zu behindern. Außerdem lassen sie sich entweder nebeneinander oder mit Spiegelanordnung in einer Entfernung montieren, dass sie der menschlichen Betrachtungsweise nahekommt. Damit soll diese Variante eigene 3D-Wahrnehmung viel genauer widerspiegeln. Als Bedienvorteil sollen sich die Flex-Kameras über eine gemeinsame Stromversorgung versorgen lassen und sowohl Farben als auch Belichtung des Setups lassen sich von der Masterkamera aus anpassen.
Proton Camera Innovations CEO Marko Hoepken verweist darauf, dass dieses 3D-Setup bereits bei einer großen Produktion im Einsatz ist: "Als wir die Flex-Architektur entwickelten, wussten wir, dass die Fähigkeit, Objektiv vom Gehäuse zu trennen, kreative Türen öffnen würde. Aber selbst wir hatten nicht erwartet, dass es die Grundlage für ein 3D-Ökosystem werden würde, das von einer der ambitioniertesten Filmproduktionen der letzten Jahre übernommen wird." Proton Camera Innovations GmbH findet man auf der NAB Show 2026 bei Stand C.4740.
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Bildquellen: Proton Camera Innovations |