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Proton 4K Zoom: Zoom-Minikamera für Broadcaster

| Joachim Sauer

Der auf ultra-mini Broadcast-Kamera spezialisierte Hersteller Proton nutzt Hamburg Open um drei Funktionsentwicklungen zu präsentieren.

Die erste der neuen Entwicklungen ist die Weiterentwicklung der 4K-Kamera zur Proton 4K Zoom. Durch die Einführung von Zoom-Funktionalität in das kompakte 4K-Modell erhöht Proton die Vielseitigkeit der Kamera, da Bildausschnitt und Betonung anpassen können, ohne Objektive oder Kamerapositionen zu ändern. Die Kamera ist für Produktionen gedacht, die in engen Räumen mit begrenzter Zugänglichkeit arbeiten und bietet dafür verbesserte Möglichkeit, die Komposition zu verfeinern und gleichzeitig die Bildqualität zu bewahren. Den Zoom-Faktor gibt der Hersteller mit 2,3-fach an, so dass der Blickwinkel zwischen 55 und 115 Grad liegen kann.

Proton erweitert zudem die Objektivkompatibilität im gesamten Sortiment durch die Hinzufügung von C-Bajonett-Optionen, die das bestehende S-Bajonett-Ökosystem ergänzen. Dies so hat man eine größere Auswahl an Objektiven und gleichzeitig eine bessere Kontrolle über Schärfentiefe, Brennweite und visuelle Charaktere.

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Als dritte Neuerung bietet Proton künftig seine Kameras nicht mehr nur mit Kabel, sondern mit steckerbasierten Schnittstellen an, so dass man mehr Flexibilität und Robustheit bei der Signal-Bereitstellung bekommt. Damit sollen Nutzer die Verkabelung leichter auf spezifische Installationen zuschneiden können. Auch der Austausch oder die Neukonfiguration beziehungsweise die sicherere Platzierung in anspruchsvollen Umgebungen sind Argumente für Kameras mit festen Schnittstellen.

Diese neuen Funktionen werden morgen und übermorgen auf der Hamburg Open (Halle B6, Stand 419) zusammen mit Protons kürzlich angekündigter Pan-, Tilt- und Crop-Funktion gezeigt, die eine auflösungsgenaue Neuausrichtung innerhalb des Bildes ermöglicht, sowie der breiteren Proton-Modellpalette. Dazu gehören das Flaggschiff Proton Cam, Proton Flex und 4K Flex, Proton Rain für extreme Bedingungen, Proton Zoom sowie der Hochgeschwindigkeits-Proton HFR.