MacBook Pro: OLED-Display und Touch für den Mac
Apple erneuert die 14- und 16-Zoll-Modelle mit Tandem-OLED, Touchbedienung und M5 Pro oder M5 Max. Der Marktstart folgt Anfang November.
Beim MacBook Pro bringt Apple neben den bereits angekündigten Modellen mit neuem M6-Prozessor auch ein Modell mit neuem Display erstmals mit direkter Multi-Touch-Bedienung. Das 14,2 beziehungsweise 16,3 Zoll große ProLED-XDR-Panel besteht aus zwei OLED-Ebenen und arbeitet mit adaptiven Bildraten von 10 bis 120 Hertz. Apple nennt bis zu 2.000 Nits Spitzenhelligkeit für HDR- und SDR-Inhalte, 1.000 Nits dauerhaft über die gesamte Fläche sowie ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1. Neben P3 deckt das Display Adobe RGB und nach Herstellerangaben mehr als 80 Prozent von Rec. 2020 ab. Für farbkritische Video- und Fotoarbeiten stehen Werkskalibrierung, Referenzmodi und der Apple Pro Display Calibrator bereit. Mit den Multi-Touch-Eingaben lassen sich in Final Cut Pro Bereiche markieren, Clips verschieben und Zeitleisten zoomen. DaVinci Resolve und weitere Kreativprogramme sollen die Bedienung ebenfalls bereits unterstützen. Tastatur und Trackpad bleiben parallel nutzbar. Die aus dem iPhone bekannte Dynamic Island bündelt Live-Aktivitäten, Mediensteuerung und Benachrichtigungen am oberen Displayrand.
Als Rechenplattform dienen M5 Pro oder M5 Max mit Neural Accelerators in den GPU-Kernen. Je nach Konfiguration sind bis zu 128 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und 16 TB SSD-Speicher möglich; Apple positioniert den M5 Max unter anderem für 3D-Effekte, lokale Sprachmodelle und die Postproduktion von 8K-Video. Drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, HDMI, SDXC, MagSafe und ein Kopfhöreranschluss decken typische Produktionsumgebungen ab. Das M5-Pro-Modell steuert bis zu drei, die M5-Max-Version bis zu vier externe Displays an. Das 14-Zoll-Gerät wiegt 1,38 Kilogramm, das 16-Zoll-Modell 1,82 Kilogramm. Die Laufzeit soll je nach Nutzung bis zu 24 Stunden erreichen; schnelles Laden bringt den Akku laut Apple in rund 30 Minuten auf bis zu 50 Prozent. Hinzu kommen eine 12-Megapixel-Kamera, ein überarbeitetes Sechs-Lautsprecher-System und macOS 27. Das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5 Pro kostet ab 3.299 Euro, die 16-Zoll-Ausführung ab 3.899 Euro. Mit M5 Max beginnen die Preise bei 5.119 beziehungsweise 5.599 Euro. Vorbestellungen laufen seit dem 28. Oktober 2026; ausgeliefert und im Handel erhältlich sind die Modelle ab dem 6. November 2026.
Apple hat zurdem gerade neue MacBooks mit M6 Prozessor vorgestellt.
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Bildquellen: Apple |
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