Apple Creator Studio: KI- und Video-Update
Apple erweitert sein Kreativabo um MotionVFX-Inhalte in Final Cut Pro, neue KI-Helfer und engere Workflows zwischen Video-, Bild- und Office-Apps.
Mit dem November-Update baut Apple vor allem die Video- und Grafikwerkzeuge seines Creator-Studio-Abos aus. Final Cut Pro für Mac bindet MotionVFX direkt ein und stellt nun Tausende Effekte, Plug-ins, Übergänge, Titel und Vorlagen bereit. Dazu gehören Werkzeuge für Rotoscoping, Tracking und Farbkorrektur. Der Content Hub ist ab sofort auch in Final Cut Pro erreichbar und ergänzt Fotos sowie Hintergründe um kuratiertes Stockvideomaterial. Bilder aus einer Timeline lassen sich in Pixelmator Pro öffnen und nach der Bearbeitung ohne erneuten Import ins Projekt zurückschreiben. Dabei lassen sich auch Bilder per Texteingabe neu erstellen oder verändern. Für die klassische Schnittarbeit kommen zusätzliche Kurven zur Glättung von Keyframes, frei von der Primärhandlung platzierbare Clips und Transkription in 23 weiteren Sprachen hinzu. Motion erhält ebenfalls MotionVFX-Plug-ins, 3D-Kamera-Tracking, den neuen Filter Displacement und einen Austausch mit Pixelmator Pro. Compressor kann außerdem Aufnahmen im Kinomodus des iPhone 18 Pro und iPhone Duo codieren.
Auch Logic Pro, Pixelmator Pro und Apples Produktivitätsprogramme erhalten neue Funktionen. Logic Pro für Mac bekommt einen Assistenten, der Apple-Modelle mit OpenAI kombiniert und bei Einrichtung und Bearbeitung eines Projekts helfen soll; die Beta setzt macOS 27 auf einem Apple-Intelligence-fähigen Mac voraus und ist zunächst nur auf US-Englisch verfügbar. Der neue Browser bündelt Loops, Instrumente und Effekt-Patches, analysiert eigene Sounds auf dem Gerät und bindet eine Splice-Mediathek ein. Der Stem Splitter kann einzelne Schlagzeugbestandteile trennen, ersetzen und neu mischen. Pixelmator Pro ergänzt Generate Fill für lokale Bildänderungen anhand einer Beschreibung. In Keynote, Pages und Numbers verstehen Assistenten den Dokumentkontext; auf dem Mac erlaubt MCP externen KI-Werkzeugen, Inhalte zu lesen und zu bearbeiten. Diese Funktionen befinden sich teils im Betastadium und setzen aktuelle Betriebssysteme voraus. Für Bestandskunden soll das Update im November 2026 kostenlos erscheinen. Neue Abos kosten gerundet 13 Euro im Monat oder 129 Euro im Jahr; für Hochschulen gelten 3 Euro monatlich beziehungsweise 29 Euro jährlich.
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Bildquellen: Apple |
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