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Apple Final Cut Pro: Version 12.3 bringt automatische Transkription und Maskierungen

| Jonas Schupp

Künstliche Intelligenz ist nach wie vor das Gebot der Stunde und auch Apple verleiht seinem Schnittprogramm auf KI basierende Verbesserungen. Auch andere Programme der Creator Studio-Suite erhalten Updates.

Untertitelerstellung auf Basis eines automatisch erstellten Transkripts von Gesprochenem ist in Konkurrenzprodukten bereits gang und gäbe, nun schließt Apple zu Premiere Pro, DaVinci Resolve und Co. auf. Wie üblich, lassen sich Untertitel unter anderem in Schriftart, Farbe und Position anpassen. Bisher funktioniert die Funktion mur in Englisch, weitere Sprachen dürften jedoch folgen. Ebenfalls neu in Final Cut sind automatische Masken, wie sie ebenfalls schon in Premiere Pro vorhanden sind. Die KI erkenne dabei automatisch Motive erkennen und verfolgen, wobei Nutzende selbst Einfluss auf die verfolgten Objekte nehmen können. Die Masken lassen sich anschließend frei auf Effekte legen. Weitere Neuerungen sind eine automatische Clip-Erkennung von Videos mit Trennung in einzelne Einstellungen sowie eine bessere automatische Farbabstimmung verschiedener Clips anhand von Referenzbildern.

Mit neuen KI-Funktionen wie automatischen Masken kommt Final Cut Pro der Konkurrenz wieder näher.

Auch Pixelmator Pro, Motion, Compressor, wie Final Cut Teil des Creator Studios, wurden mit Updates versorgt. In ersterer Software kann man nun einen von Final Cut Pro empfangenen Screenshot oder ein Bild direkt bearbeiten und beispielsweise Werbematerial daraus erstellen. Motion kann nun Vektorgrafiken unabhängig von der Videoauflösung scharf darstellen und soll mit der Distribute Layers-Funktion den Arbeitsaufwand aufwendiger Animationen erheblich verringern. Compressor unterstützt nun Apples 180-Grad-Format der Vision Pro-Brille und ermöglicht mittels „Anaglyph View“ eine Vorschau von stereoskopischen Videos.