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Bruno Peter Hennek testet die Panasonic HDC-SD 100 EG

| Joachim Sauer

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Viel besser sind dagegen Außenaufnahmen vom sonnigen Aufnahmetag ausgefallen, Die Clips sind scharf mit guter Detailzeichnung. Auch die Fernwirkung ist jetzt besser, wenn auch dort noch zuviel Detailarmut in feinen Objektstrukturen und Farbwolken erkennbar sind. Nahaufnahmen bei Sonneneinstrahlung sind gut, mit guter Detailzeichnung. Bei einigen Aufnahmen ist eine Kantenaufsteilung zu sehen. Eine besondere Neigung dieser Kamera zu chromatischen Aberration an Motivkanten ist mir noch nicht aufgefallen. Allerdings werden Kanten bei Bewegungen oft mit anhaftenden Artefakten begleitet, sie „schwimmen“ auch teilweise etwas. Per Akku-Betrieb läßt sich die Kamera nicht mit einem HDMI-Kabel zum HDTV hin verbinden. Der Akku muß raus, das Netzkabel muß man nun in den jetzt zugänglichen Schacht einstecken, zusätzlich muß der Fummeldeckel vor dem HDMI-Anschluß geöffnet werden um das Kabel dort anstecken zu können. Aufregendste Überraschung für mich war, dass der HDMI-Stecker meines normalen HDMI-Kabels an dem auch Sonys PS3 oder meine HDV-Kamera steckt nicht in die Panasonic-Steckdose im Akkuschacht der HDC-SD100 paßt. Man muß wohl extra das in der Betriebsanleitung erwähnten Panasonic HDMI-Kabel kaufen. Innenaufnahmen im Falle a) fallen noch gut jedoch etwas grieselig aus, im Falle b) sind sie unbrauchbar mit sehr starkem Rauschen, ausgefransten Konturen und Blockartefakten, im Falle c) recht gut brauchbar aber etwas grieselig... Bessere Innenaufnahmen bekommt man jedoch bei einer manuell eingestellten Belichtungszeit von 1/25 Sekunde, die Kamera beherrscht dann den 25p-Aufnahmemodus. Das geht aber nur wenn wenn die Option [AUT. LANGZEIT-BEL.] aktiviert ist, insgesamt muss man sich dabei recht umständlich über mehr als acht Setting-Funktionen der Kamera durcharbeiten. Nun ist noch darauf zu achten, dass man ja keine zu schnelle horizontale Bewegung mit der Kamera macht, bzw. das Objekt sich nicht zu schnell vor der Kamera selbst bewegt. 

 

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