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Streaming-Ratgeber: Fotokamera als Webcam

| Joachim Sauer

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UPDATE: auch Nikon liefert Webcam-Software - 23.07.2020: Die Corona-Krise hat die Kommunikation verändert und den Bedarf an guten Webcams erhöht. Das haben auch die Kamerahersteller entdeckt und versprechen durch Firmware-Updates das Nachrüsten des USB-Videoausgangs.



Nur wenige Tage nach Beginn der Corona-Krise und dem Lockdown waren Hardware-Lösungen, die den Anschluss von guten Kameras an den Rechner erlauben nicht mehr zu bekommen. Daran hat sich bis jetzt nichts verändert: Der HDMI-USB 3.0-Adapter von Elgato CamLink wird immer noch als „ausverkauft“ auf der Website angezeigt und auch die Mehrzahl der bekannten Shops zeigt ihn als derzeit nicht lieferbar an. Auch Blackmagic Design hatte beim vergleichsweise günstigen Mini-Videomischer Atem Mini schon wenige Tage nach dem Lockdown einen „recht hohen Rückstand“ und hat ganz offensichtlich diesen Rückstand auch nicht durch die bessere Variante des neuen Atem Mini Pro aufholen können.

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In diesem Beitrag erfahren Sie welche Hersteller bereits Updates für die Webcam-Funktion geplant oder bereitgestellt haben.

Vom Atem Mini Pro ist derzeit nicht mal für uns eine Leihstellung lieferbar. Klar kommuniziert hat man uns, dass man lieber erst den Rückstand beseitigen möchte. Doch inzwischen gibt es immer mehr Updates für Kameras, die diese fit machen für den direkten Signalaustausch via USB-C mit dem Rechner. Damit entfällt zusätzliche Hardware und die Bildqualität steigt – zumindest im Vergleich zu dem was an Webcams in den Rechnern eingebaut ist. Und auch die besseren USB-Webcams können nicht ansatzweise mit der Bildqualität von Fotokameras mithalten.

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Der Atem Mini Pro ist ein Videomischer mit vier HDMI Eingängen und der Möglichkeit direkt zu streamen. 

Zwar liefert die Mehrzahl der Kameras nach dem Firmware-Update auch „nur“ Full-HD-Qualität, doch die optische Leistung ist selbst bei der günstigsten Optik viel besser.  Zudem sind moderne Kameras, im Besonderen mit Vollformatsensoren, deutlich lichtstärker als die Webcams, die mit ihren kleinen Sensoren weniger Licht einfangen können und deshalb ein deutlich erhöhtes Bildrauschen bei wenig Licht zeigen.

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Wie das Streaming besser klappt - das zeigt dieser Ratgeber.

Weiterer Pluspunkt für die „echten“ Kameras: mit ihnen ist auch die Arbeit mit Unschärfe machbar, was gerade in beengten Verhältnissen zu Haus zum Beispiel den „Kruscht“ im Hintergrund verschwimmen lässt. Welche Hersteller bereits entsprechende Updates parat halten haben wir jeweils in den News berichtet.

Hier versammeln wir nun die Liste der Hersteller und der entsprechenden Kameras und liefern den Link zu den weiteren Informationen auf unserem Portal.

Canon, GoPro, Fujifilm
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