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GoPro Mission 1 Pro: Actioncam mit 1-Zoll-Sensor als Zukunftshoffnung - Bedienung, Videoformate und Akku

| Joachim Sauer

Seite 2 von 4: Bedienung, Videoformate und Akku

BEDIENUNG

Auch wenn GoPro als Begriff für die Actioncam-Gattung steht: Konkurrenzlos ist man schon länger nicht mehr, denn DJI hat mit der Action 6 und Insta360 mit der AcePro 2 gewaltig GoPro gewaltig Marktanzeile abgenommen. Technisch gesehen spielten bisher die drei Hersteller auf Augenhöhe – je nachdem worauf man Wert legt kann die Wahl unterschiedlich ausfallen. Für GoPro spricht dabei ein wesentlicher Punkt: Hier gibt es keine sinnfreie Registrierungspflicht wie bei der chinesischen Konkurrenz. Natürlich bietet auch GoPro eine App. Doch während die anderen Hersteller ohne die Verbindung zur App nach fünfmaligen Einschalten ohne Registrierung die weitere Arbeit einstellen, bleibt die Quik-App eine reine Option für die Fernsteuerung der Mission 1 Pro, aber auch für die Nachbearbeitung. Die Grundeinstellungen lassen sich hier zwar auch machen – doch genau genommen sind diese über das Touchdisplay genauso schnell und sogar etwas bequemer gemacht.

GoPro Mission1 Menue GrundeinstellungenStreicht man von oben nach unten über das Display, öffnen sich die Grundeinstellungen, die recht übersichtlich in mehreren Seiten angeordnet sind und nicht nur auf Piktogramme, sondern auch kleine Texte setzen.

Beim Kameramenü bleibt sich GoPro weitgehend treu, so dass man mit einem Wisch von oben nach unten in die Grundeinstellungen kommt, von unten nach oben schon aufgezeichnete Clips anschauen kann und mit dem horizontalen Wischen die Kameramodi durchwechselt. Um die Videoformate zu verändern genügt ein Tipp auf die im unteren Displaybereich angezeigte Videoauflösung, wobei hier GoPro nun einen deutlichen Systemwechsel vollzieht: Statt wie bisher erstmal eine Übersicht über die verschiedenen voreingestellten oder individualisierten Profile zu geben sieht man nun alle Einstelloptionen von der Auflösung über die Bildrate, Bildprofile und Stabilisierungsoptionen. Das wirkt auf den Einsteiger zuerstmal unübersichtlicher, entspricht aber viel eher der professionellen Arbeitsweise und ist uns deshalb deutlich angenehmer. Man sieht mit einem Blick was eingestellt ist und erhält zudem einen Überblick über die unterschiedlichen Optionen.

GoPro Mission1 Menue Film EinstellungenDie Preset-Übersicht hat GoPro beseitigt und liefert dafür alle Optionen in einem Menü, wobei in den Einstellungen gleich klar wird, welche Optionen man im entsprechenden Format hat.

VIDEOFORMATE

Open Gate heißt das Stichwort, mit dem man inzwischen vor allem die Social Media Produzenten ansprechen will. Denn in der GoPro Mission 1 arbeitet ein 1-Zoll-Sensor im 4:3-Format. Wer den gesamten Sensor auslesen lässt kann mit 8K mit 30 Bildern in der Sekunde aufzeichnen. Wer auf 4K-Auflösung schaltet bekommt dann höhere Bildraten bis 120 Bilder hin. Noch etwas flexibler wird es im klassischen 16:9-Format in dem in 8K-Qualität immerhin bis zu 60 Bilder und in 4K bis zu 240 Bilder in der Sekunde machbar sind. In 16:9 mit Full-HD sind sogar bis zu 480 Bilder machbar. Im Hochformat wird es dagegen deutlich unflexibler, denn hier beherrscht die Mission 1 Pro nur maximal 4K mit 30 Bildern – wobei man sich den Modus auch sparen kann, denn wer die Kamera hochkant hält muss nur in der Nachbarbeitung das Bild hochkant stellen. Apropos Flexibilität der Formate: Das ist letztlich der größte Unterschied zur kleineren Mission 1 (ohne das Pro), denn diese beherrscht in 8K kein Open Gate und in 16:9 statt 8K nur 30p beziehungsweise in 4K nur 120p.

GoPro Mission1 FramingDie hohe Auflösung erlaubt flexibles Nachkadrieren in Hoch- und Querformat.

Bildprofile. Objektiveinstellungen und Bildstabilisator
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Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
GoPro, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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