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Fujifilms Filmauswahl: Kamera-Dreieinigkeit aus X-H2, X-H2 und X-T5 - Autofokus und Fazit

| VIDEOAKTIV

Seite 6 von 6: Autofokus und Fazit

AUTOFOKUSWir haben es bereits angedeutet: Beim Autofokus soll das schnellere Auslesen des Sensors Vorteile bringen – wir halten dies zumindest derzeit für einen eher theoretischen Vorteil für die X-H2s. Denn letztlich wäre dies schließlich besonders bei Sport- und Tieraufnahmen bemerkbar – doch so richtig schnell kommt der Autofokus einer davonsprintenden Katze oder einem vorbeifahrenden Zug auch bei der X-H2 nicht hinterher. Zugegeben: Beides sind eher seltene Motive und zumindest beim Zug stellt sich die Frage, ob man hier nicht besser ganz auf den Autofokus verzichtet und den Zug lieber in die Unschärfe entschwinden lässt. Wie dem auch sei: Fujifilm bietet bei allen drei Kameras eine sehr weit aufgesplittete Objekterkennung – und die funktioniert in unseren Tests bei allen drei Kameras gleich gut. Wobei wir gerade die Personen- respektive Gesichts- und Augenerkennung besonders hervorheben. Nicht nur, weil man es häufiger braucht, sondern auch, weil die Kameras hier schon am besten arbeiten. Nur wenn sich Menschen all zu ruckhaft bewegen, kommt der AF mal aus dem Tritt und hinkt auch mal hinterher.

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Fujifilm bietet über das Menü verschiedene Motive für die Objekterkennung. Die Gesichts- und Augenerkennung lässt sich aber auch nicht mit der Menschenerkennung kombinieren.

 

FAZIT

Joachim Sauer VIDEOAKTIV AutorWer nicht aufs Geld schauen und eigentlich in erster Linie filmen will, hat es einfach: Die X-H2S ist ohne Frage die beste Filmkamera von Fujifilm. Das Hauptargument ist dabei der bessere Dynamikumfang, der das Bildniveau aus der Masse der Kameras heraushebt. Dabei wirkt der Preisunterschied zwischen den drei Kameras vergleichsweise bescheiden, täuscht aber so ein bisschen darüber hinweg, dass man den Aufpreis für den Lüfter eigentlich noch dazu kalkulieren muss – zumindest, wenn man auch mal komplette Events durchgängig aufzeichnen möchte. Das gilt zwangsläufig für die X-H2 genauso, wobei wir diese Kamera eher bei engagierten Fotografen sehen, die hier und da mal kurze Videosequenzen aufzeichnen wollen. Wer sowohl auf die höhere Fotoauflösung wert legt, aber dennoch lange Event-Aufzeichnungen machen möchte, der greift vielleicht dann doch eher zur X-T5, auch wenn diese im Filmmodus die schlechtere Bedienung bietet. Dafür kann sie dank runtergeschraubter Videoleistung auch längere Aufzeichnungen meistern. Gerade weil bei Langzeitaufnahmen die Datenmenge eher problematisch ist, stört bei der X-T5 die Einschränkung der geringeren Datenrate wenig und mit dem Crop-Faktor kann man letztlich leben.Die Einzeltests zu jeder Kamera mit allen Testergebnissen findet man hier:Test - Fujifilm X-H2sTest - Fujifilm X-H2Test - Fujifilm X-T5

 

Autoren: Joachim Sauer, Jonas Schupp / Bilder: Jonas Schupp, Joachim Sauer MEDIENBUREAU

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