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Drohnentest: DJI Lito 1 und Lito X1 – DJIs neue Einsteiger-Drohnenserie - Ausstattungen und Flugverhalten

| Joachim Sauer

Seite 3 von 4: Ausstattungen und Flugverhalten

AUSSTATTUNGEN

Mit 339 Euro richtet sich die Lito 1 an Einsteiger und liegt damit etwa 100 Euro über dem weiteren Einsteigermodell Neo 2. Für 479 Euro bekommt man zwei weitere Akkus und das passende Ladegerät, mehr Ersatzrotoren und eine Aufbewahrungstasche. Als Fernbedienung ist immer die bekannte RC-N3 an Bord, die auf das eigene Smartphone als Bildschirm setzt. Bei der Lito X1 starten die Preise bei 419 Euro, die Fly More Combo mit Akkus, Transporttasche und Ersatzteilen schlägt mit 579 Euro zu Buche. Hier bekommt man die bekannte RC2-Fernbedienung mit eigenem Display, welche inzwischen etwas in die Jahre gekommen ist und gerade bei Einschalten etwas Zeit braucht, bis sie voll einsatzfähig ist. Während des Flugs funktioniert sie aber tadellos.

DJI Lito 1 X1 TascheDie Transporttasche ist wie die RC2-Fernbedienung, Akkus mit Ladegerät und Ersatzrotoren Teil der Fly More Combo und bietet allen Komponenten Platz.

FLUGVERHALTEN

Für die beiden optische Abstandssensoren verspricht DJI eine Rundum-Hinderniserkennung. Wir haben das in der Praxis ausprobiert und können bestätigen, dass die Drohne auch beim Rückwärtsflug Baumzweige erkannt und vor ihnen gewarnt hat. Generell lassen sich die Drohnen im vergleichsweise schnellen Cine- sowie im Normalmodus sanft und präzise Steuern, auch wenn sie eine Winzigkeit nervöser fliegen als die Mini 5 Pro. Sehr nervös wird es aufgrund des größeren Regelwegs im Sportmodus, in welchem die Litos auch die beachtliche Höchstgeschwindigkeit von 43 km/h erreichen. Den Sportmodus dürfte man jedoch ohnehin nur selten nutzen, da die Geschwindigkeit im Normalmodus für die meisten dynamischeren Flüge schon ausreichen sollte. Manch einem wird auch der Cine-Modus stellenweise zu schnell sein, hier ist dann Fingerspitzengefühl an den Reglern gefragt.

DJI Lito 1 X1 UnterseiteDie optischen Abstandssensoren arbeiten zuverlässig und erkennen auch im Rückwärtsflug Äste von Bäumen.

Ein Vorteil der Litos gegenüber beispielsweise der Neo 2, aber auch der Avata 2 ist das Gimbal, welches die Kamera zusätzlich beruhigt. Die Drohne liegt ohnehin auch bei leichtem Wind sehr ruhig in der Luft, lediglich bei nahen Bildausschnitten konnten wir im Test bei Böen leichte Unruhen an den Bildrändern ausmachen. Diese treten jedoch nur bei Standbildern auf und sind in Panoramen nicht bemerkbar. Uns gefällt auch die Tatsache, dass sowohl Lito 1 als auch Lito X1 nicht nur sauber fliegen, sondern ebenso flüssig abbremsen, was sich in einem sanften Übergang von Bewegt- zu Standbild widerspiegelt.

DJI Lito 1 X1 GimbalDas klassische Drei-Ebenen-Gimbal beruhigt das Kamerabild zusätzlich zum ohnehin schon sehr guten Flugverhalten.

Bildqualität und Fazit
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