Tascam SS-R300N: Netzwerk-Recorder für Installationen und Rundfunk
Tascams SS-R300N zeichnet auf SDXC und USB-Speicher mit bis zu 96 kHz und 24 Bit auf und bindet sich per SFTP, OSC oder Q-SYS in Anlagen ein.
Mit dem SS-R300N erweitert Tascam sein Angebot an Solid-State-Recordern um ein netzwerkfähiges Modell für Festinstallationen, Rundfunk und kommerzielle AV-Anwendungen. Das 19-Zoll-Gerät knüpft funktional an den SS-R250N an und soll sich wegen der weitgehend erhaltenen Bedien- und Systemlogik auch in vorhandene Umgebungen integrieren lassen. Aufgezeichnet und wiedergegeben wird über SDXC-Karten oder USB-Speicher mit Auflösungen von bis zu 96 kHz und 24 Bit. Für Produktionen, die weiterhin optische Datenträger nutzen, kann ein externes CD-Laufwerk angeschlossen werden. Eine optionale IF-DA2-Karte bindet den Recorder zudem in Dante-Audionetzwerke ein. Über die Ethernet-Schnittstelle überträgt der SS-R300N Dateien manuell oder automatisiert per FTPS und SFTP.
Für die Einbindung in Steuerungssysteme unterstützt er Open Sound Control sowie Q-SYS. RS-232C, eine parallele Schnittstelle und Infrarot ergänzen die Fernsteuerungsoptionen. Zeitgesteuerte Ereignisse können Aufnahme, Wiedergabe und Dateiübertragung auslösen. Gespiegelte oder gestaffelte Aufnahmen auf mehreren Medien sollen Ausfälle einzelner Datenträger abfedern, während ein Offline-Editor die Vorbereitung von Wiedergabelisten erlaubt. Neu ist außerdem eine Funktion, die die analogen Ausgänge während der Aufnahme stummschaltet. Nach Herstellerangaben bleibt der Recorder mit dem SS-R250N und dem SS-CDR250N kompatibel, was einen Austausch in bestehenden Installationen vereinfachen soll. Marktstart für den SS-R300N ist ab sofort, wobei bisher noch keine Angebote im Fachhandel aufgetaucht sind. Auch ein Preis ist nicht bekannt, anzunehmenderweise wird er aber über den 899 Euro des SS-R250N liegen.
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