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Antigravity A1 im Test: Der 360-Grad-Angriff auf DJI - Flugzeit, Fazit und Bewertung

| Joachim Sauer

Seite 5 von 5: Flugzeit, Fazit und Bewertung

FLUGAKKUS

Das getestete Explorer Bundle wird mit drei Standard-Flugakkus ausgeliefert. Zwei davon finden in der Ladestation Platz, während ein dritter Akku direkt in der Drohne verbleiben kann. Im Praxiseinsatz sind mit einem Akku rund 20 Minuten Flugzeit erreichbar. Beim Test hatten wir teils sehr starken Wind, wobei man sich dann über die kürzere Flugzeit von immer noch gut einer Viertelstunde nicht beklagen kann. Wem das nicht reicht, muss sich die Hochleistungsakkus leisten (BDE-max-4345) die dann statt 2360 mAh immerhin 4345 mAh haben und die Flugzeit nahezu verdoppeln – aber eben dann den Kenntnisnachweis fordern, da die Drohne dann knappe 300 Gramm wiegt. Die Akkus der Goggles und der Fernsteuerung halten in jedem Fall auch den Flug mit drei Hochleistungsakkus durch.

Wir hatten durch das Explorer Bundle drei Akkus inklusive Ladegerät, in dem man gleich zwei Stück laden kann – allerdings auch nur nacheinander.

 

FAZIT

Joachim Sauer VIDEOAKTIV Autor

Die Antigravity A1 ist eine technisch überzeugende 360-Grad-Drohne. Ihr größter Vorteil liegt in der Kombination aus vollständiger Rundumerfassung, intuitiver Bewegungssteuerung und guter Flugstabilität – gepaart mit der A1-Klassifizierung, so dass man keinen Kenntnisnachweis benötigt. Gerade Einsteiger dürften mit dem FPV-Modus schnell zurechtkommen, während erfahrene Piloten mit den verschiedenen Geschwindigkeitsstufen dynamische Perspektiven umsetzen können. Auch die vergleichsweise geringe Geräuschentwicklung spricht für die A1. In der Praxis lässt sich die Drohne tatsächlich in unmittelbarer Nähe betreiben, ohne dass ihr Fluggeräusch so dominant wirkt wie bei vielen FPV-Konkurrenten. Das ist ein gewichtiges Argument, weil die Lautstärke den Einsatz von Drohnen häufig stärker einschränkt als ihre reine Flugleistung.

Der größte Kritikpunkt ist der Preis – wobei das Antigravity erkannt hat und offensichtlich mit hohen Rabatten arbeitet. Das getestete Explorer Bundle liegt bei original bei 1.599 Euro, jetzt noch bei 1279 Euro und damit immer noch gut 300 Euro über der vergleichbar ausgestatteten Avata 2 Fly More Combo. Ihr größter Pluspunkt ist neben dem mit 75 dB relativ leisen Geräuschpegels also ihr geringes Gewicht - allerdings gilt das eben auch nur für die leichteren Standard-Akkus.

+ sehr gute und stabilisierte 360-Grad-Aufnahmen
+ Intuitive Bewegungssteuerung
+ angenehm tragbare Brille mit Dioptrienkorrektur
+ vergleichsweise geringe Geräuschentwicklung
- kein Log-Profil

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DATEN

DATEN UND TESTERGEBNISSE

Canon EOS C50 Tabellenbild

Hersteller Antigravity
Modell  A1
Preis 1399 Euro (Basismodell)
1599 Euro (Explorer Bundle)
Internet www.antigravity.tech
DATEN
Abfluggewicht 0,249 Kilogramm
Abmessungen  141 x 96 x 81 mm (eingeklappt)
309 x 382 x 89 mm (flugfähig)
Max. Flugzeit 22 Minuten (mit einen Akku)
Geschwindigkeit  58 km/h 
Gimbal-Neigeachse keine Neigeachse, da 360-Grad-Aufnahme
Rotations-/Drehachse  -
Panorama-Achse 360 Grad
Kamera-Sensoren  2x 1/28 Zoll CMOS, 55 Megapixel (zusammengesetzt)
Optik (KB-äq) k. A. Blickwinkel ca. 180 Grad, f/2,2
Adapterring 
Videoauflösung 8K (30/25/24p), 
5,6K (60/50/30/25/24p),
FHD (100/60/50/30/25/24p)
Videoformat INSV/MP4 (H.264/H.265)
va logo kl 100  
Urteil  gut
Preis/Leistung gut-befriedigend

 

 

 

Seite
Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
Antigravity, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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