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Vergleichstest: LoiloScope versus Magix Video easy

| Joachim Sauer

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Der einfache Videoschnitt steht hoch im Kurs - mit Magix Video easy und LoiloScope gab es letzte Woche gleich zwei neue Versionen von Schnittprogrammen. Wir haben spontan die beiden kostenfreien Versionen geladen und unter die Lupe genommen.



desktop2.jpg Außergewöhnlich: Die Arbeitsfläche von LoiloScope eralubt das freie Platzieren des Materials, benötigt aber ein wenig Übung.   abspielfenster2.jpg In der Timeline von LoiloScope können Clips auch überlagern und somit ein Bild-im-Bild-Effekt erzeugt werden.   

Der einfache Videoschnitt steht hoch im Kurs - mit Magix Video easy und LoiloScope gab es letzte Woche gleich zwei neue Versionen von Schnittprogrammen. Wir haben spontan die beiden kostenfreien Versionen geladen und unter die Lupe genommen.

LoiloScope Gegenüber den konventionellen Vertretern aus der Videoschnittbranche präsentiert sich LoiloScope schlicht, dafür bunt und recht verspielt. Nach dem Start öffnet sich Loiloscope mit einer dominant schwarzen Arbeitsfläche und der Möglichkeit ein neues Projekt zu beginnen oder ein Vorhandenes zu laden.

Bei LoiloScope heißen Projekte Desktop – und damit ist auch schon gut die Arbeitsweise des Schnittprogramms erklärt, denn hier findet das gesamte Geschehen statt. Das Video- oder Audiomaterial wird einfach per Drag and Drop auf die Arbeitsfläche gezogen und steht bereits Sekunden später zur Bearbeitung bereit. Auch Titel, Audiodateien, Bilder oder schon geschnittene Videos werden hier platziert. Alle Materialien zeigt das Programm als kleine Miniaturbilder und spielt diese ab sobald man den Mauszeiger darüber bewegt. Ein Klick darauf und LoiloScope maximiert das angewählte Material und spielt die Miniatur dann in einer vergrößerten Ansicht. Bereits hier kann man Anfang und Ende des Clips markieren. Loiloscope arbeitet mit einem sogenannten Sammelmagnet der sehr stark an das erinnert was Fast/Pinnacle in Liquid bereits vor Jahren eingeführt hat: Hier kann man die Dateien sammeln und sortieren. Anschließend befördert man die Sammlung in die Timeline. Auch hier ist der Cutter extrem auf gute Fingerkoordination angewiesen, denn jede Taste der Maus hat eine wichtige Funktion: Mit der linke Maustaste verschiebt man den Desktop. Das Mausrad sorgt mit einem Zoom für bessere Projektübersicht und die rechte dient dem markieren von Sammelmagnet, Timeline oder Clips. Was einfach klingt fordert doch einige Übung. Loiloscope hat ein simples Tutorial eingebunden – auch wenn man die einfache Oberfläche durch „herumspielen“ wahrscheinlich besser erlernen kann.

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