Zum Hauptinhalt springen

Praxistipps Magix Video Pro X: Mehrkamera-Produktionen - Ausblick Video Pro X5 und Fazit

| Joachim Sauer

Seite 3 von 3: Ausblick Video Pro X5 und Fazit

Full-HD künftig mit Magix Pro X5

Unter dem Zeitdruck von 2012 und unter der Angst, das umfangreiche HD-Material könnte einen Crash verursachen, hatte ich alle 7 Filme nach MPEG-2 720 x 576 konvertiert und damit aber die Produktion einer BD unmöglich gemacht. Mit dem jetzt vorliegenden Pro X5 hätte ich auf die Blu-ray nicht verzichten müssen:

Schaltet man unter "Datei/Eigenschaften/Film/Filmeigenschaften" die automatische Proxy-Herstellung ein, kann man unter "Datei/Eigenschaften/Proxy- und Vorschau-Rendering" zwischen dem besonders leichtgängigen Format Magix Video (MXV) und dem DVD-freundlichen Mpeg2 wählen.

Ich habe 6 HD-Filme in MXV wandeln lassen, das dauerte 23 Minuten pro 16 Minuten Film-Minuten (2-GB-Container). Die Herstellung von MPEG-2-Proxies erledigt mein Rechner hingegen in 15 Minuten. Beim Schnitt genieße ich es, wenn Musik flüssig abgespielt wird und nehme es in Kauf, dass ich die Bilder in der Multicam-Darstellung nur in SD sehen kann.

Nachteil 1: je 7 Datencontainer von 7 Kameras bräuchten also 49 x 15 Minuten, also 735 Minuten, das sind gut 12 Stunden, bevor der Schnitt losgehen kann (MVX: 1127 Min= 19 Stunden, AVI: 1029= gut 17 Stunden).

Nachteil 2: die errechneten Dateien werden in den Original-Ordner geschrieben, dort muss für MPEG-2 46 % und für MXV 110 % Speicherplatzreserve sein.

Bleibt meine Frage: kann das Proxy-Rendern auf mehrere Rechner verteilt werden, von denen die Daten dann via externe Festplatte auf den Hauptrechner importiert werden?

thumb Walde 4

Für die nächste Konzertproduktion sollen die Kameras Full-HD-Bilder für eine Blu-ray liefern.

 

Sie wollen Magix selbst testen? Wir bieten derzeit drei Vollversionen an: testen und gewinnen.

thumb Walde 6 Johannes Walde

Fazit

Man könnte sagen, Magix hat mir gut zugehört, denn ich hatte dem Support immer wieder deutlich gemacht, dass der Schnitt von mehr als 4 Filmen in Full-HD in AVCHD eine Zumutung ist, und nur nach Konvertierung in MPEG-2-HD erträglich wird. Nun geht die Full-HD-Produktion sogar via SD-Bildchen. Danke!

- Zurück zum Inhaltsverzeichnis

- Zum Beitrag im Forum

 

Beitrag im Forum diskutieren

Seite
Autor:
Bildquellen:

Weitere Editing-Artikel

| Magazin Editing
Den Umweg über After Effects ersparen möchte Adobe den Anwendenden mit dem neuen Update für Premiere Pro, das unter anderem „mitdenkende“ Objektmasken und ein überarbeitetes Effekteinstellungs-Fenster bereithält. VIDEOAKTIV zeigt in einem…
| Magazin Editing
Mit der Premiere-App wagt sich Adobe auf das Feld der mobilen Produktionen vor. Gleichzeitig gibt es neue Effekte und Übergänge für die Desktop-Version. Wir haben uns die Verbindung der beiden Neuheiten vorgeknöpft.   …
| Magazin Editing
Auf der IBC hat Adobe die Integration einer neuen Effektbearbeitung in Premiere Pro 25.5 vorgestellt. Wir lassen uns die neuen Funktionen von Anton Knoblach erklären und sprechen mit dem Premiere-Pro-Spezialisten auch über die…