Praxistest: Aiarty Video Enhancer – Video-Aufbereitung mit Künstlicher Intelligenz - Rauschminderung, weitere Bedienelemente und Fazit
Seite 3 von 3: Rauschminderung, weitere Bedienelemente und Fazit
WENIGER RAUSCHEN
Die Aufnahme mit ISO 12800 wertet der Aiarty Video Enhancer auf ein mit ISO 3200 vergleichbares Niveau auf.
WEITERE BEDIENELEMENTE
Der HDR-Modus ist aktuell noch in der Beta, im Test war das Ergebnis ziemlich überbelichtet.
FAZIT
Man merkt, dass Aiarty mit dem Video Enhancer auch Einsteiger ansprechen will. Das Programm ist nicht nur sehr leicht verständlich; der Hersteller gibt Anwendenden überdies noch Tipps mit auf den Weg und erklärt die Technologien hinter dem Programm für Neulinge verständlich.
Uns gefällt, dass der Video Enhancer behutsam und sanft in das Originalmaterial eingreift und damit keine KI-typischen Artefakte oder Überzeichnungen produziert. Vor allem die Detailerhaltung und das Entrauschen hat es uns angetan, positiv ist auch die Tatsache, dass alle Arbeitsschritte lokal auf dem Gerät stattfinden und kein Hoch- und Runterladen von Daten erforderlich ist. Nicht zuletzt zwingt Aiarty einen nicht zu einem Abomodell, sondern ermöglicht entweder die jährliche oder zeitlich unbegrenzte Nutzung mit Einmalzahlung. Produktionsfirmen und alle, die gerne (oder gezwungener Maßen) mit Alt- oder Archivmaterial arbeiten, werden den Aiarty Video Enhancer sehr zu schätzen wissen. Nicht zuletzt, weil das Programm im Vergleich sehr schnell arbeitet, natürlich immer abhängig von der Hardware.
+ sanfte Verbesserung und Aufbereitung
+ schnelle Verarbeitung
+ für Neulinge verständlich
+ kein verpflichtendes Abomodell
- HDR-Modus noch nicht praktikabel
DATEN
DATEN UND TESTERGEBNISSE
| Hersteller | Aiarty | |
| Produkt | Video Enhancer | |
| Preis | 99 US-Dollar (pro Jahr, kein Abo) 235 US-Dollar (einmalig, lebenslange Updates) |
|
| Internet | www.aiarty.com | |
| Urteil | sehr gut | |
Autor: | Jonas Schupp |
Bildquellen: | Aiarty, MEDIENBUREAU |
Weitere Editing-Artikel
Workshop: KI-Objektmasken in Premiere Pro – Premiere Pro goes Photoshop
Workshop: Adobe Premiere wird mobil – Praxis der Premiere App
