Apple Creator Studio: Abomodell für Final Cut Pro, Logic Pro und Co.
Apple bündelt seine Kreativprogramme zum Creator Studio zusammen und tritt damit Adobes Creative Cloud entgegen – zu günstigeren Preisen.
Im Creator Studio enthalten sind neben der Videoschnittsoftware Final Cut Pro sowie dem Audiobearbeitungsprogramm Logic Pro auch Pixelmator Pro (Bildbearbeitung), Motion (SFX/Animation), MainStage (Live-Auftritte für Musiker), Compressor (Medienkonvertierung und -ausgabe) sowie die Office-Programme Pages, Numbers und Freeform – letztere sollen sich mit neuen KI-Funktionen sowie Premium-Inhalten von den kostenlosen Basisversionen abheben, darunter unter anderem eine Text-zu-Präsentation-Funktion sowie umfangreiches Stockmaterial und Bildbearbeitungswerkzeuge. Generative KI hält auch in Final Cut Pro sowie Logic Pro Einzug: Während ersteres intelligente Suchfunktionen via Transkript oder Videomaterial erhält, bekommt die Audiosoftware eine automatische Akkorderkennung sowie einen KI-gestützten Synthesizer. Apple betont, dass die meisten KI-Funktionen direkt auf dem Gerät verarbeitet würden und somit die Privatsphäre der Anwendenden geschützt sei.
Für die iPad-Version von Final Cut Pro veröffentlicht Apple zudem einen automatischen Montageersteller, welcher automatisch Videos basierend auf Rohmaterial zusammenschneiden soll. Auch Pixelmator Pro erhält erstmals auf dem iPad Einzug, wobei Apple mit einer für die Bearbeitung via Finger und Stift optimierten Oberfläche wirbt. Ebenso ist dem Hersteller wichtig herauszustellen, dass sich die Creator Studio-Anwendungen von den normalen Programmen nicht unterscheiden. Wer sich also beispielsweise für die Einmalversionen von Final Cut Pro oder Logic Pro entscheide, erhalte die gleichen Updates wie Abonnierende. Diese bezahlen entweder 13 Euro monatlich oder 129 Euro jährlich für das gesamte Creator Studio. Deutlich günstiger ist das EDU-Abo: hier verlangt Apple lediglich drei Euro monatlich oder 29 Euro pro Jahr.
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Bildquellen: Apple |