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Tontest: Sony ECM-W3: die Funkstrecke für Sony-Filmer - Sender und Empfänger

| Jonas Schupp

Seite 2 von 3: Sender und Empfänger

EMPFÄNGERWas sofort auffällt, sind die kompakten Maße des Empfängers. Mit ungefähr 32 x 29 x 50 Millimetern gehört er zu den kleineren Vertretern seiner Zunft, was vor allem das Ausbalancieren am Gimbal erleichtert. Verzichten muss man dafür auf ein Display, stattdessen informieren drei LEDs über Verbindung und Akkustand. Zusätzlich zum Multifunktionsschuh-Adapter dienen eine klassische TRS-Buchse sowie ein USB-C-Anschluss der Verbindung mit Kameras, Smartphones oder Computern. Die Umschaltung zwischen analogem und digitalem Ausgang erfolgt manuell via Schieberegler, im Digitalmodus gibt der Empfänger das Signal mit 24 Bit und 48 Kilohertz aus, was dem Studiostandard entspricht. Ein weiterer Schieberegler steuert, ob das Signal als zusammengemischter Stereoton ausgegeben oder jeder Sender seinen eigenen Kanal bekommen soll. Der einzige Taste am Gehäuse aktiviert die Sicherheitsaufnahme, bei der die Funkstrecke das Stereosignal in zwei Pegeln ausgibt, davon einer normal, der andere 20 Dezibel leiser – gut zum Schutz vor Übersteuerungen beim Einsatz in lauten Umgebungen.

Sony ECM W3 Empfaenger Rueckseite

Alleinstellungsmerkmal der Funkstrecke ist der Adapter auf Sonys Multifunktionsschuh damit spart man sich das TRS-Kabel, welches bei Digitalkameras gerne dem Klappdisplay in die Quere kommt.

SENDER

Auch den Sendern spendiert Sony Schieberegler, die ebenso wie beim Empfänger angenehm groß dimensioniert sind und einen guten Widerstand besitzen, so dass man sie nicht unabsichtlich verstellt. Mit diesen Reglern schaltet man den Sender an, reduziert den Pegel um 0, -20 oder -30 Dezibel oder aktiviert den Low Cut respektive die Nebengeräusch-Reduzierung. Über Akkuladung und Verbindungszustand informieren zwei Status-LEDs.

Sony ECM W3 Sender Seite

Die Einstellung von Low Cut und Noise Cancelling erfolgt über den Sender. Auf Magnetclips als zuätzliche Befestigungsmöglichkeit verzichtet Sony.

 

Praxis und Fazit
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