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Praxistest: Sony FX2 – die unterschätzte Cine-Kamera - Bildstabilisator und Autofokus

| Joachim Sauer

Seite 2 von 4: Bildstabilisator und Autofokus

BILDSTABILISATOR


Der Sensor der FX2 ist beweglich gelagert, sprich optisch stabilisiert. Das zum Test mitgelieferte Weitwinkel-Zoom besitzt jedoch keinen optischen Bildstabilisator, so dass sich eine Aussage nur über den Stabilisator der Kamera selbst treffen lässt. Dieser liefert im Weitwinkel eine gute Leistung und ermöglicht handgeführte Einstellungen, ohne zwingend ein Gimbal nutzen zu müssen. Voraussetzung ist dabei aber eine gewisse Übung beim Drehen aus der Hand, da der Bildstabilisator nicht ganz das Niveau der aktuellen Spitzenreiter, der GH7 sowie S1II aus dem Hause Panasonic erreicht und deswegen vor allem bei unebenen Untergründen eine ruhige Hand erfordert.

Im Hands-On kam die FX2 ausschließlich handgeführt zum Einsatz. Die Eindrücke des Vorserienmodells zum Bildstabilisator konnten wir im Praxistest bestätigen.

AUTOFOKUS

Im Autofokus ist Sony, zusammen mit Canon, derzeit das Maß aller Dinge und die FX2 macht dabei keine Ausnahme. Personen wurden sowohl bei Aufnahmen vom Gimbal wie auch aus der Hand selbst bei wenig Licht zuverlässig und präzise erkannt sowie verfolgt. Aussetzer kamen im Test so gut wie gar nicht vor und im seltenen Fall eines Tracking-Abbruchs hatte die Kamera das Objekt nach wenigen Sekundenbruchteilen wieder erfasst. Zusätzlich zu Personen erkennt die Kamera auch Tiere, Vögel, Insekten, Autos, Züge und Flugzeuge, wobei Sony praktischerweise eine automatische Erkennung mitliefert, in welcher man für jedes Objekt zusätzlich Haken setzen kann. Damit sind auch wilde Kombinationen wie beispielsweise Personen und Flugzeuge möglich, was die individuelle Freiheit erhöht. Vor allem Solo-Filmende, die auf den Autofokus angewiesen sind, werden das zu schätzen wissen. Und ganz besonders auf dem Gimbal kann man sich auf den sehr guten Autofokus nahezu immer verlassen.

Für die automatische Autofokus-Motivererkennung sowie die Tier-Erkennung bietet Sony ein Untermenü, mit dem man individuell auswählen kann, welche Objekte tatsächlich erkannt werden sollen. Das schafft Freiheiten, vor allem für Solo-Filmende. 

Ton und Anschlüsse
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Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
Sony, MEDIENBUREAU

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