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Kinder-Camcorder unterm Weihnachtsbaum: Drei Modelle im Praxischeck

| Joachim Sauer

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little_tikes_kamera_1_web.jpg Auf Tauchstation: Die Little Tikes-Kamera ist bis zu einem Meter Tiefe wasserdicht.   littletikes_musikuntermalung.jpg Soundtrack: Filme und Fotos lassen sich mit Musik oder Geräuschen unterlegen.   littletikes_screen.jpg Knackig: Von allen Kameras besitzt die Little Tikes die beste Bildqualität.

Little Tikes My Real Videocamera, 100 Euro Optisch ist sie am markantesten, dass sie bis zu einem Meter wasserdicht ist, macht sie noch einzigartiger. Wie alle Cams erlaubt sie den Einsatz von SD-Karten bis zwei Gigabyte. Darauf passen etwa 186 Minuten Video. Die Videoauflösung beträgt dabei 640 x 480 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde. Die längere Aufnahmedauer bei höherer Auflösung im Vergleich zur Barbie-Cam resultiert in der MPEG-4-Kompression mit der die Little Tikes arbeitet. Die ist deutlich platzsparender als Motion JPG. Fotos bannt die Kamera mit 1280 x 960 Pixel auf die Karte. Damit liefert sie sowohl bei Standbildern als auch bei Bewegtbild die beste Qualität. Wenngleich der Weißabgleich das Bild teilweise etwas kühl abstimmte. Auch die Little Tikes ist batteriebetrieben. Die zwei AA-Batterien als auch die Speicherkarte liegen unter einer verschraubten Abdeckung. Dies mag der Wasserdichtheit der Kamera geschuldet sein, zwingt die Eltern jedoch dazu einen Schraubenzieher mit auf Reisen zu nehmen. Vorbildlich ist die Verarbeitung. Die Kamera wirkt sehr massiv, die Knöpfe sind groß und unterscheiden sich farblich. Die Zoomwippe lässt sich nur im Fotomodus für Digitalzoom nutzen, im Filmmodus ist die Brennweite wie bei allen Kameras fix. Das Kontrollbild auf dem 1,7 Zoll-LCD ist etwas blass, geht jedoch insgesamt in Ordnung. Praktisch ist auch das mitgelieferte Umhängeband. Witzig ist die Möglichkeit Videos als auch Fotos mit verschiedenen Sounds zu unterlegen, beispielsweise einem Cowboy-Lied, Baustellen-Geräuschen oder Filmkamera-Rattern (was ehemalige Super-8-Filmer wehmütig an alte Zeiten denken lässt). Auch Rahmen und Titel lassen sich während des Filmens einblenden. Software ist keine beigelegt, dafür lässt sich die Kamera per AV-Kabel an den Fernseher anschließen.    

 
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