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Drohnentest: DJI Mini 5 Pro – 1-Zoll-Sensor und LIDAR auf 249 Gramm - Sensor und Formate

| Jonas Schupp

Seite 2 von 5: Sensor und Formate

SENSOR UND FORMATE

In der Kamera arbeitet erstmalig in der Mini-Serie ein 1-Zoll-Sensor, davor sitzt ein Objektiv mit einer kleinbild-äquivalenten Brennweite von 24 Millimetern. Laut DJI besitzt der Sensor ganze 50 Megapixel – anzunehmenderweise handelt es sich um einen Quad-Bayer-Sensor, welcher vier benachbarte Pixel mit demselben Farbfilter zu einer Einheit zusammenfasst. Das soll in besserer Bildqualität resultieren und ist beispielsweise in Smartphones gang und gäbe. Neben Fotos mit voller Auflösung bietet die Mini 5 Pro auch eine 12 MP-Option an, dies dürfte dann die „eigentliche“ Auflösung des Sensors sein. Videotechnisch schafft die Drohne UHD-Auflösung mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde im Zeitlupenmodus, im Normalbetrieb sind bis zu 60 Bilder in der Sekunde möglich. Zum Vergleich: die DJI Flip mit ihrem 1/1,3-Zoll-Sensor liegt mit maximal 100p knapp unter der Mini 5 Pro, schafft aber im normalen Modus ebenfalls bis zu 60p, ebenso wie auch die Mini 4 Pro.

 

Mit dem neuen 1-Zoll-Sensor und der gleichen kleinbild-äquivaltenden Brennweite bietet die Mini 5 Pro eine ähnliche Bildqualität wie die Hauptkamera der DJI Air 3S.

Als Bildprofile steht das bekannte 709-Profil sowie HLG und mit D-Log M das „kleine“ Log-Profil von DJI zur Verfügung, um mit Look-Up-Tables (LUTs) in der Nachbearbeitung mehr Dynamik zu erzielen. Für ersteres nutzt die Mini 5 Pro den H.264-Codec mit 8-Bit-Quantisierung, HLG- und Log-Video werden mit 10 Bit im H.265-Codec aufgezeichnet. Die Abtastung ist unabhängig davon immer 4:2:0 – wer zwingend die professionellere, weil genauere 4:2:2-Abtastung für das eigene Filmprojekt braucht, muss dann eben zu den teureren Drohnen von DJI greifen. Dennoch qualifiziert D-Log M die Mini 5 Pro für den professionellen Einsatz und die Bildqualität von DJI-Drohnen reicht, einmal abgesehen von der kleinen Neo, für Social Media und kleine Werbeprojekte mehr als aus. Gespeichert wird wie üblich auf eine microSD-Karte, wobei die Drohne auch einen internen Speicher besitzt. Dieser ist mit 42 GB nicht besonders groß, aber auch mehr als ein reiner Speicher für das Betriebssystem. Wenn also die Speicherkarte unerwartet voll sein sollte, kann man immer auf den internen Speicher als Notfall zurückgreifen. Zur schnellen Datenübertragung spendiert DJI der Drohne einen USB-C-Anschluss mit einer Dateiübertragung von bis zu 230 MB/s.

 

Neben dem gewohnten Slot für microSD-Karten verfügt die Mini 5 Pro über einen internen Speicher mit 42 GB. Die maximale Datenrate liegt bei 130Mb/s.

Flugeigenschaften und Sicherheit
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