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DJI Avata 2 mit DJI Goggles 3: Kameradrohne für Flugexperimente - Steuerung

| Joachim Sauer

Seite 3 von 5: Steuerung

GOGGLES-DROHNENSTEUERUNG

Der Homescreen zeigt wie immer das Bild der Kamera sowie die üblichen Angaben über Akku- und Speicherkapazität. Immerhin 64 GB Speicher bietet die Avata intern. Wir haben dennoch die Speicherkarte genutzt. Gut gefällt uns, dass man nun die die Drohnensteuerung wieder mit der Brille beeinflussen kann. Das lässt sich nun ganz einfach während des Flugs umstellen und damit gelingen deutlich leichter Überflüge zum Beispiel von Gebäuden, denn wenn der Pilot nach unten schaut, wandert auch das Gimbal nach unten. Dreht man sich um wechselt die Drohne in den Rückwärtsflug. Das ist schnell erlernt und funktioniert intuitiv. Allerdings ist es dann gar nicht so einfach wieder in die Vorwärtsbewegung zu kommen. Außerdem ist die horizontale Ausrichtung so extrem schwer – in manchen Situationen eigentlich unmöglich, so dass man wieder zurück in die Handsteuerung muss.

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Die Steuerung mit der Brille ist leicht, doch wer aus einer Bewegung herauskommt bekommt die Avata 2 mit der Brille allein kaum wieder horizontal ausgerichtet und die Drohne steht schief in der Luft.

 

STEUERUNG MIT HANDKONTROLLER

Die Avata 2 hat im Gegensatz zur Vorgängerversion nicht nur Infrarot und Abstandssensoren nach unten, um automatische Starts und Landungen durchführen zu können, sondern auch Sensoren nach Hinten und Vorn. Zur Seite muss man weiterhin auf die massiven Rahmen um die Propeller setzen, die durchaus für einen Stopp ohne Schaden sorgen können, solange man nicht zu schnell fliegt. Für seitliche Flüge ist die Drohne aber weiterhin nur dann gerüstet, wenn man die optionale FPV Fernsteuerung 3 dazu kauft. Der kleine Handkontroller DJI RC Motion 3 erlaubt den Flug nach vorn und im Gegensatz zum Vorgängermodell auch Rückwärts – allerdings nur im extrem langsamen Flug. Wie schon bisher zeigt die Googles 3 im Display den anvisierten Punkt. Der Gashebel vorn ist für die Geschwindigkeit zuständig – oder eben für den Rückwärtsflug, wenn man den Gashebel nicht nach unten, sondern nach oben drückt.

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Der Gashebel der neuen RC Motion 3 erlaubt nun den Rückwärtsgang, indem man ihn nach oben drückt. Allerdings ist der Regelweg beschränkt und lässt nur langsame Geschwindigkeiten zu.

Die Logik der Steuerung ist ansonsten unverändert geblieben: Den schnellen Aufstieg oder das Absenken funktioniert, indem man mit dem Kontroller zum Boden oder in den Himmel zeigt. Es benötigt etwas Übung um einen geradlinigen Aufstieg oder Landeanflug hinzubekommen, denn auf eine leichte Kippung mit dem Handkotroller reagiert die Drohne mit einer Drehung. Der Geschwindigkeitstaster lässt sich jedoch sehr feinfühlig regeln, so dass durchaus auch ein langsames Absenken, aber auch sanftes Beenden des Vorwärtstriebs möglich ist. Wenn es brenzlig zu werden droht, sollte man lieber früher wie später vom intuitiv bedienbaren Geschwindigkeitstaster gehen und besser die gesamte Zeit den Daumen über der großen Bremstaste schweben lassen. Es sei denn man betätigt mit dem Daumen den Neigungswinkel, verändert den Flugmodus oder leitet mit einem doppelten Druck auf die rote Lock-Taste die Landung ein.

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Der Handkontroller ist sehr kompakt und bietet alle wichtigen Funktionen direkt an – ganz um die Bedienung an der Goggles 3 kommt man allerdings nicht herum.

 

 

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