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Praxistest: TechSmith Snagit - Screencapture-Software - Snagit Editor

| Joachim Sauer

Seite 3 von 4: Snagit Editor

DER SNAGIT-EDITORWie sehr Snagit dann doch auf das Erstellen von Screenshots und nicht unbedingt auf Screenrecordings ausgelegt ist, erkennt man am dazugehörigen Editor. Bei Camtasia liefert TechSmith ein ausgefeiltes Bearbeitungsprogramm für Videos an. Bei Snagit muss man sich damit zufriedengeben, dass das Video angezeigt wird und man es kürzen kann. Zudem lassen sich aus dem Video separate Einzelbilder herausziehen – doch man darf weder mehrere Clips zusammenfügen, noch nachträglich im Video irgendwelche Bemerkungen oder Kennzeichnungen machen. Das ist schade, aber gerade im Umfeld von Videoproduzenten eher unwichtig, denn schließlich haben die sowieso ein meist noch viel ausgefeilteres Videoschnittprogramm auf dem System.

Snagit Video Schneiden

Mehr als das Video zusammenkürzen kann der Snagit Editor nicht anstellen. Wer mehr machen muss kann aber natürlich die Videodatei ins Schnittprogramm laden.

Demgegenüber steht die Bearbeitung von Screenshots, wo man nicht nur nachträglich den Bildausschnitt zurechtrücken, sondern auch weitere Markierungen ins Bild einfügen kann. Sogenannte „Callouts“ laden zum Kommentieren ein, wobei man natürlich auch ganz normalen Text und nicht nur Sprechblasen einfügen kann. Sogar ausgefeilte Bildbearbeitungsfunktionen, wie einen „Zauberstab“ oder die Option Unschärfe um Bildbereiche auswählen, entfernen oder unkenntlich machen zu können, beherrscht der Snagit Editor. Für lange Screenshots gibt es eine eigene Beschnitt-Funktion, um zu zeigen, dass sie gekürzt wurden. Das ist alles schon ziemlich deutlich auf Bildschirmfotos zugeschnitten und lässt die Bordwerkzeuge der Betriebssysteme dann doch ziemlich alt aussehen.

Snagit Editor Bild

Der Editor ist auf Bildschirmaufnahmen optimiert und bietet die schnelle Bearbeitung an.

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